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Rund um die Uhr einsatzbereit: Für uns Ehrensache!

Freiwillige Feuerwehr Hamburg

06.10.2002
Aktuelles

Bericht von der Katastrophenschutzübung „Starke Hanseaten“ 20. – 22.9.2002 in Bremen


Am Freitag den 20.09. trafen sich Kräfte aus den Freiwilligen Feuerwehren Fünfhausen, Warwisch, Allermöhe, Neudorf, Bille und Ottensen sowie der Direktionsbereichsführer Ost/Süd und der Bereichsführer Vierlande.

Außerdem noch von der Berufsfeuerwehr ein B-Dienst (Einsatzführungsdienst) und ein Fahrer samt Zugfahrzeug vom Kampfmittelräumdienst auf dem Stützpunkt der Freiwilligen Feuerwehren Fünfhausen und Warwisch zum Abmarsch nach Bremen.

Im Konvoi von 13 Fahrzeugen und 5 Anhängern machten wir uns auf den Weg.
Nach einer Fahrzeit von ca. 3 Stunden kamen wir um 21.30 Uhr auf dem Rastplatz „Achterkämpe“ auf der A 27 an. Von dort aus lotste uns ein Polizeiwagen zu unserer Unterbringung in die Wilhelm-Kaisen-Kaserne im Stadtteil Burglesum.

Am Samstagmorgen hieß es um 06.00 Uhr aufstehen und frühstücken, da wir unsere Einheit um 07.45 Uhr einsatzbereit melden sollten.

Nachdem wir unseren Einsatzauftrag erhielten, ging es wieder mit einer Polizeieskorte durch die Stadt zu unserer Einsatzstelle im Neustädter Hafen.
Unsere vorgefundene Schadenslage war ein Ölunfall in einem Hafenbecken.
Diese Schadenslage musste von uns in Zusammenarbeit mit anderen Kräften abgearbeitet werden. Beim Eintreffen waren bereits Kräfte der Feuerwehr Bremen damit beschäftigt Ölschlängel im Hafenbecken zu verlegen. Kräfte vom THW Cuxhaven waren damit beschäftigt Ihre Ölauffanggeräte (Skimmer) in Betrieb zu nehmen.

Wir fingen also ebenfalls an unsere Öl-Separationsanlage (SEPCON) betriebsfertig zu machen, was uns auch schnell gelang. Während des Aufbaus ergab sich das Problem, das die Skimmer von THW, die unsere Anlage mit dem „ölverschmutzten“ Wasser befüllen bzw. versorgen sollten, komplett Ihren Dienst versagten. Wir mussten uns nun kurzfristig überlegen, wie wir unsere Anlage selber mit dem „ölverschmutzten“ Wasser zum Übungszweck versorgt bekamen. Als einzige Möglichkeit ergab sich der Betrieb einer Turbinentauchpumpe, was schnell umgesetzt war und auch funktionierte.
Danach konnten wir unsere Anlage erfolgreich in Betrieb nehmen.

Zwischendurch konnten wir zur Stärkung eine leckere Gulaschsuppe aus der Feldküche des THW genießen.

Um ca. 14.30 Uhr war die Übung beendet und wir machten uns daran, unsere Gerätschaften wieder abzubauen. Anschließend gab es noch eine kleine Manöverkritik in der uns allen lobende Worte über die gute Zusammenarbeit untereinander und mit den anderen Einsatzkräften ausgesprochen wurden.

Dann ging es wieder per Polizeieskorte zurück in die Kaserne. Am Abend fand eine Abschlussveranstaltung in der Nähe unsere Kaserne statt.

Am nächsten morgen klingelten dann wieder früh die Wecker, denn wir wollten früh Frühstücken um schnell wieder in Hamburg zu sein. Denn jeder wollte ja noch seine Stimme für die Bundestags-Wahl abgeben.

Auf der Rückfahrt nach Hamburg sind wir dann noch auf zwei Unfälle zugekommen, die sich im Stau ereignet hatten. Bei beiden leisteten wir Erste Hilfe, da wir die ersten Rettungskräfte an der Einsatzstelle waren.

Um ca. 11.30 Uhr waren wir wieder an unserem Stützpunkt und konnten noch den Rest des Sonntags genießen.

Autor:
Marco Siemers
FF Fünfhausen

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