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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

01.10.2002
Aktuelles

Brandschutz im Privathaushalt ernster nehmen


Deutscher Feuerwehrverband unterstützt bundesweiten Informationstag am 1. Oktober.

30.09.2002, Berlin – Trotz hoher Baustandards und einer gut funktionierenden Gefahrenabwehr könnten in Deutschland deutlich mehr Menschen bei Bränden überleben. Darauf weist der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) anlässlich des morgen stattfindenden „Tages des vorbeugenden Brandschutzes“ hin. „Allein durch batteriebetriebene Rauchmelder in Häusern und Wohnungen könnte die Zahl der Brandtoten von derzeit jährlich 600 bis 800 Menschen um mindestens ein Drittel gesenkt werden“, sagt DFV-Vizepräsident Ralf Ackermann. Dies seien die Erfahrungen aus anderen Staaten, in denen Rauchmelder stärker verbreitet sind.

Der DFV fordert bereits seit Jahren eine gesetzliche Rauchmelderpflicht auch für den privaten Bereich und klärt intensiv auf. Ackermann: „Wir unterstützen deshalb auch den morgigen bundesweiten Informationstag, der auf die besondere Bedeutung einer breit gefächerten Brandschutzaufklärung und -vorbeugung hinweisen soll. Diese Botschaft muss ernst genommen werden – auch von der Politik, die in diesem Bereich leider bisher keine konkreten Lösungen gefunden hat.“

Der bundesweite „Tag des vorbeugenden Brandschutzes“ findet morgen erstmals auf Initiative der Aktion „Brandschutz ist Lebensschutz“ des Deutschen Grünen Kreuzes e.V. statt. Sie wird vom Deutschen Feuerwehrverband und anderen namhaften Organisationen unterstützt. Bei der Aktion „Brandschutz ist Lebensschutz“ (Postfach 1827, 73408 Aalen) kann gegen einen frankierten Rückumschlag (Porto 1,12 Euro) eine kostenlose Infofibel angefordert werden. Titel: „Brandschutz – wie beuge ich zuverlässig vor“.

Mit ihrem flächendeckenden Netz von rund 35 000 Wachen engagieren sich die Feuerwehren mit größtenteils ehrenamtlichen Brandschutzerziehern vor allem im Bereich der Kindergärten und Schulen seit langem intensiv im Bevölkerungsschutz. Ackermann: „Die Erfahrungen der Terroranschläge vom 11. September und die Hochwasser-Katastrophe lehren, dass wir zu einer ganzheitlichen Schulung der Bevölkerung im Selbstschutz kommen müssen. Die Feuerwehren stehen dem Staat hier gerne mit Rat und Tat zur Seite.“

DFV-Vizepräsident Ackermann rät: „Hinterfragen Sie, wie sicher Sie zu Hause leben. Informieren Sie sich, wie Sie sich wirkungsvoll schützen können. Lernen Sie, wie Sie sich im Falle eines Brandes richtig verhalten, um sich und andere zu retten und den Schaden zu begrenzen. Die Feuerwehren sind Ihre Partner für Sicherheit.“

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

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