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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

24.11.2002
Aktuelles

Ein Toter und mehrere Verletzte nach Wohnungsbrand in Hamburg Jenfeld


Hätten Rauchmelder die Katastrophe verhindern können?

Bei einem Wohnungsbrand ist in der Nacht zum 24.11.02 ein 40-jähriger Mann verstorben, drei weitere Menschen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt.

Gegen 01.40 Uhr kam es im 2. Stock eines Mehrfamilienhauses in der Grunewaldstraße zu einem Wohnungsbrand. In der Wohnung hatten sich die 75-jährige Wohnungsmieterin, eine 35-jährige Frau, und zwei Männer (21, 40) befunden. Passanten wurden auf Hilferufe aufmerksam und konnten aus der brennenden Wohnung den 21-Jährigen unverletzt retten. Der Mann kam mit einem Schock in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Beim Eintreffen der Polizeibeamten saßen die 35-jährige Frau und der 40-jährige Mann auf dem Fenstersims. Bevor die Feuerwehr Maßnahmen treffen konnte, sprangen beide in die Tiefe. Der 40-Jährige verstarb heute Morgen in einem Hamburger Krankenhaus. Die 35-Jährige zog sich Verbrennungen, Brüche und eine Rauchgasvergiftung zu. Sie befindet sich stationär in einem Krankenhaus. Die Feuerwehr rettete die 75-jährige Wohnungsmieterin leblos aus ihrer Wohnung. Bei der Frau besteht akute Lebensgefahr.

Während der Löscharbeiten zog sich ein Feuerwehrmann Verletzungen an einer Hand zu. Der Beamte ist nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Das Landeskriminalamt 44 hat die Ermittlungen aufgenommen. Eine Brandursache ist zurzeit nicht bekannt. Die vier Personen hatten vermutlich in der Wohnung Alkohol konsumiert.

Quelle: Polizei Hamburg

Um frühzeitig auf Rauch in der Wohnung aufmerksam zu werden können Sie sich Rauchmelder in Ihrer Wohnung installieren. Die Kosten halten sich im Rahmen und nicht nur Ihr Leben, sondern auch ihr persönliches Hab und Gut ist damit ein bisschen mehr abgesichert. Weitere Informationen finden Sie unter: www.rauchmelder-lebensretter.de

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