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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

01.12.2002
Aktuelles

Damit die Feuerwehr zu Hause bleiben kann


Brandschutz- Tipps Das Fest der Liebe und der Besinnlichkeit: Weihnachten. Silvester: Zeit um alte Lasten zu vergessen und sich auf Neues zu freuen.

Jedoch im Umgang mit Adventsgestecken, Tannenbäumen und Knallkörpern, ist es im Alstertal in den vergangenen Jahren leider zu Unfällen gekommen, bei denen Menschen verletzt wurden – und eigentlich müsste das nicht sein!

Darum hier nun Tipps der Freiwilligen Feuerwehr Poppenbüttel:

Ganz wichtig sind bei der Weihnachtsfeier oder der Party ins neue Jahr: Fluchtwege! Diese sollten auf gar keinen Fall versperrt oder zugestellt werden. Jeder sollte den Weg ins Freie kennen, damit keine Panik aufkommt, wenn wirklich etwas passiert.
Trockene Zweige von Adventsgestecken und Tannenbäumen brennen wie Zunder, deshalb schnell weg damit, wenn das Fest vorbei ist. Sind vor den Feiertagen schon einige Zweige vertrocknet, dann tauschen Sie diese gegen neues Tannengrün aus.
Übrigens: Brennbare Untersätze sind tabu! Und, stellen Sie den Tannenbaum in einem genügenden Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien wie Vorhängen oder Gardinen auf. Prüfen sie leicht (aber bitte vorsichtig) die Wärmestrahlung mit der
Hand. Kaufen und verwenden Sie ausschließlich im Fachhandel erhältliche „Sicherheitskerzen“. Diese sind meist etwas teurer – die Gesundheit Ihrer Familie ist das jedoch alle Mal wert. Feuer interessiert Kinder und das ist normal! Doch lassen Sie die
Kleinen nicht mit Zündhölzern, Feuerzeugen oder den Kerzen unbeaufsichtigt spielen. Erklären Sie die Gefahren und seien Sie dabei, zeigen Sie wie es wirklich geht. Dann kann eigentlich nichts mehr passieren. Der Eimer Wasser in der Nähe ist dabei der
ständige und beste Begleiter. Verbote für die Kleinen wecken nur großes Interesse.

Im Notfall rufen Sie die Feuerwehr über den Notruf 112, verlassen Sie die Wohnung. Schließen Sie möglichst noch Fenster und Türen. Warnen Sie Nachbarn und bringen alle in Sicherheit. Weisen Sie die Retter ein!

Auch an Silvester brauchen die Brandschützer Ihre Hilfe: Knallkörper haben spezielle Beschriftungen auf die geachtet werden sollte. Steht auf Ihrem Feuerwerkskörper „BAM-PI. oder BAM-PII.“, so sind diese ohne Bedenken abzufeuern. Doch auch jetzt gibt
es einiges zu beachten: Das „Böllern“ ist nur zwischen dem 31. Dezember, 18.00 und 01. Januar, 01.00 Uhr erlaubt. In dieser Zeit sollte Sie alle Fenster geschlossen halten – Querflieger könnten schnell Brände in Wohnungen verursachen.

Gebrauchsanweisungen auf den Böllern oder der Verpackung sollte man unbedingt lesen. Tischfeuerwerke sind die einzigen Knallkörper, die im Raum gezündet werden. Das richtige Böllern gibt es nur im Freien! Hier der wichtige „Abfeuertipp“: Knaller auf
den Boden legen und mit dem „langen Arm“ anzünden. In etwa drei bis fünf Metern Abstand auf den Effekt warten. Nur so ist ungetrübte Freude garantiert. Niemals Böller in der Hand zünden. Sollte einer nicht beim ersten Mal losgehen, niemals ein zweites Mal probieren – Weg mit dem Fehlzünder! In der Nähe von reetgedeckten Dächern darf man sein Feuerwerk nur in größerer Entfernung abfeuern. Achtung: Dabei natürlich die Windrichtung beachten!

Feuerwerkskörper in Kinderhand sind gefährlich und verboten. Genauso wie selbstgebastelte Böller. Denn viel zu schnell sind sonst Finger ab.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, dann können auch die Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Poppenbüttel ein ruhiges Weihnachtsfest feiern und ausgelassen das Jahr 2002 verabschieden. Natürlich auch dieses Jahr ohne Alkohol – denn etwa 30 Feuerwehrleute bleiben wieder einsatzbereit für Ihre Sicherheit.

Wie auch immer Sie die Tage verbringen, die FF Poppenbüttel wünscht alles Gute!

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