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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

08.01.2003
Aktuelles

Risikoeinsatz Spanien: Helfer brauchen Hilfe


Spaniens freiwillige Ölentsorger kämpfen mit erheblichen Atemwegs-Beschwerden

Neben den zahlreichen Einheimischen arbeiten auch viele europäische Hilfskräfte im Küstengebiet von spaniens Südküsten.

Das diese permanente Körperbelastung durch Dämpfe und Gase nicht spurlose an den Helfern vorüber zieht, sagt einem schon der gesunde Menschenverstand.

Nun liegt aber ein Bericht vor, der von 730 Menschen berichtet, die sich bisher wegen der Ölpest an der spanischen Westküste medizinisch behandeln lassen müssen.

Die Patienten hätten insbesondere über Entzündungen an Hals und Augen sowie über Atemwegs-Beschwerden geklagt, erklärte die galicische Regionalregierung.
In geringerem Umfang seien auch Hautreizungen, Übelkeit und Kopfschmerzen aufgetreten.

Mehr als die Hälfte der insgesamt 734 Behandelten sei als freiwillige Helfer direkt an den Säuberungsarbeiten an der galicischen Küste beteiligt gewesen.

Die französische Umweltorganisation CEDRE berichtet, dass das Öl aus der im November vor Galicien havarierten „Prestige“ zu mehr als einem Drittel Krebs erregende Kohlenwasserstoffe enthält.

Man muss sich also auch wieder bei der nächsten Katastrophenhilfe fragen, ob die freiwilligen Feuerwehrleute auch ausreichend geschützt sind!

In diesem Sinne nicht nur „Gut Schlauch“, sondern auch „gute Besserung“

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Ein freiwilliger Helfer im Ölschlamm (Foto: BF HH)

Ein freiwilliger Helfer im Ölschlamm (Foto: BF HH)


Helfer beim Abtransport von Ölschlamm (Foto: BF HH)

Helfer beim Abtransport von Ölschlamm (Foto: BF HH)