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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

23.02.2003
Aktuelles

Übung FEUBOOTY
U-Boot-Museum am Baakenhafen


"Übung FEUBOOTY russisches U-Boot am Anleger Versmannstraße", so lautete der Einsatzbefehl für die FF Groß-Flottbek und die FF Osdorf am Abend des 20. Februar. Für Nicht-Hamburger: FEUBOOTY ist eine Feuermeldung (FEU) auf einem Wasserfahrzeug (BOOT) mit Menschenleben in Gefahr (Y).

Nachdem zwei Kameraden der FF Groß-Flottbek aufgrund einer Verbindung zum Betreiber des U-Bootmuseums dieses Objekt (ehem. größtes diesel-elektrisch betriebenes russisches U-Boot der Welt U-434) bekommen konnten und die Übung entsprechend vorbereitet und das Boot mit „Opfern“ und mehreren Nebelgeräten präpariert hatten, rückten ein ELW1 und je 2 LF 16/12 und LF 16-TS an.

Nach kurzer Erkundung und Befragung des Betreibers war schnell klar, dass im U-Boot ein Feuer ausgebrochen war und dass sich darin noch mindestens vier Personen befinden mussten. In getrennter Einsatzformation wurde ein kombinierter Löschangriff mit Menschenrettung über die vordere und achtere  Zugangsluke des U-Bootes vorgenommen. Jeweils zwei PA-Trupps pro Seite arbeiteten sich unter Vornahme eines C-Rohres zur Brandbekämpfung und Menschenrettung in das U-Boot vor. Trotz der großen Enge im Boot und der völlig unbekannten Übungssituation (wann bekommt man schon einmal ein U-Boot zum Üben) konnten innerhalb von 10 Minuten vier verletzte Personen gerettet werden.

Außerhalb des Bootes wurde aus dem Hafenbecken des Baakenhafens mittels TS und Vorbaupumpe eines LF 16-TS eine Wasserversorgung zur Speisung der Rohre bzw. Einspeisung in die LF 16/12 und der Wasserwerfer für die Kühlung der Außenhaut des Bootes aufgebaut.

Der Bereichsführer des Bereichs Altona, Heinrich Timmermann, konnte sich an diesem kalten Abend von dem guten Ausbildungsstand seiner Wehren überzeugen. Besonders begeistert war er von dem Engagement bei der Vorbereitung und Ausführung dieser Übung.

Für Interessierte finden sich demnächst auf der Seite http://www.u-bootmuseum-hamburg.de nähere Informationen zum U-Boot.

An dieser Stelle noch einmal einen besonderen Dank an den Betreiber des Bootes. Das U-Boot kann täglich von 10-19 h an seinem Liegeplatz im Baakenhafen, Versmannstr., (ca. Schuppen 23) gegen Entgelt besichtigt werden.

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Kugelschott, das die einzelnen Abteilungen des Bootes trennt.

Kugelschott, das die einzelnen Abteilungen des Bootes trennt.


Eintreffen an der ESt, im Hintergrund der U-Boot-Turm von U-434

Eintreffen an der ESt, im Hintergrund der U-Boot-Turm von U-434

Galerie
Einweisung der PA-Trupps durch den Wehrführer der FF Groß-Flottbek
Besprechung der Führungskräfte, in der Mitte BerF H. Timmermann, Bereich Altona.
Absuchen des Bootes nach der Belüftung nach weiteren Personen
Transport einer von den PA-Trupps geretteten Person auf der Gangway