Nachwuchs gesucht Florian Portal Sponsoren

Rund um die Uhr einsatzbereit: Für uns Ehrensache!

Freiwillige Feuerwehr Hamburg

23.04.2003
Aktuelles

Der öffentliche Suizidversuch
Hintergründe und Krisenintervention


Ein Seminartag im Unfallkrankenhaus Boberg soll die Hintergründe und Krisenintervention zu öffentlichen Suizidversuchen aufzeigen.

Die erste Reaktion ist oft von Unwirklichkeit geprägt. Viele haben ein starkes Gefühl von innerer Leere. Es kann auch sehr schwer sein, in vollem Umfang zu verstehen, was passiert ist. Nach und nach läßt man das Unglücksgeschehen an sich heran und es entstehen in der Regel die stärksten Reaktionen.

Hier sind es vor allem Angstgefühle. Diese können von großer Heftigkeit sein, wenn das Geschehen innerlich wiedererlebt wird. Es kann schwierig oder unmöglich sein, sich gedanklich von den am meisten belastenden Ereignissen zu lösen. Die Angst führt zu Ratlosigkeit – und kann sich auch in körperlichen Beschwerden äußern.

Die Landesfeuerwehrpastorin Erneli Martens lädt zu einem Seminartag ein:

Eine der häufigsten Einsatzindikationen der Notfallseelsorge stellt die Betreuung von Menschen nach dem Suizidversuch eines Angehörigen dar.

  • Welche psychodynamischen Hintergründe bedingen den öffentlichen Suizidversuch.
  • Welche ihn auslösenden Ereignisse lassen sich erkennen?
  • Welche Unterstützung brauchen Angehörige und Zeugen?

Christian Braune, Pastor am Unfallkrankenhaus Boberg und in der Psychotherapie tätig, wird aus seiner Arbeit berichten und die Motivstrukturen beleuchten.

Es ist ausgiebig Zeit eingeplant, sich über die verschiedenen Erfahrungen und Fragen auszutauschen.

Dieser Seminartag ist noch nicht im Ausbildungsprogramm der FF enthalten. Trotzdem ist es möglich, dass FF – Angehörige sich anmelden. Allerdings ist keine Lohnkostenerstattung möglich. (Auskunft erteilt LBF/G)

Veranstaltungsdaten:

Dienstag, den 20.Mai 2003
von 8.30 – 14.00 Uhr
im Unfallkrankenhaus Boberg

Verbindliche Anmeldungen bitte bis zum 10. Mai 2003 an:

Erneli Martens,
Westphalensweg 1
20099 Hamburg

Telefon: 0 40 / 42 85 1 – 42 03
Telefax: 0 40 / 42 85 1 – 42 09
E-Mail: Erneli.Martens@feuerwehr.hamburg.de

- [admin]