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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

28.04.2003
Aktuelles

Neuwerk für den Notfall gerüstet – Defibrillator an Bord


Im Rahmen der Ersthilfe bei Notfällen ist die Freiwillige Feuerwehr auf Neuwerk nun noch besser für den Notfall gerüstet.

Zum Kampf gegen den plötzlichen Herztod wurde die Wehr mit einem „Automatisierten Externen Defibrillator“ (AED) ausgerüstet, und die Kameraden der Wehr wurden durch Fachlehrer der Landesfeuerwehrschule Hamburg im Umgang mit dem neuen Gerät geschult. Bei Patienten, die einen plötzlichen Herzstillstand erleiden, kann dieses Gerät in den Händen der Retter lebensrettend eingesetzt werden.
Seit 10 Jahren schon sind alle Rettungswagen und Notarzt-Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Hamburg mit solchen Defibrillatoren ausgerüstet. Zusätzlich wurden in das Konzept der schnellen Hilfe beim Herzstillstand seit 1999 auch Freiwillige Feuerwehren eingebunden. Im Rahmen der Ersthilfe (First Responder) ist Neuwerk nun die 17. Freiwillige Feuerwehr auf Hamburger Stadtgebiet, die mit einem solchen Defibrillator ausgerüstet wurde.
Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst und Landesfeuerwehrarzt Dr. Sebastian Wirtz sagt: „Der Plötzliche Herztod fordert leider jedes Jahr in Deutschland noch immer mehr als 100.000 Todesopfer. Eine Vielzahl von Studien konnte den Beweis erbringen, dass durch den frühzeitigen Einsatz eines Defibrillators die Überlebensrate bei Patienten mit einem plötzlichen Kreislaufstillstand infolge Kammerflimmerns verbessert werden kann. Mit jeder Minute, die die Retter früher diese lebensrettende Maßnahme einsetzen können, steigt die Überlebenschance der Patienten um rund 10%“.
Die Bedienung der Geräte ist recht einfach und die Wirksamkeit ist vielfach nachgewiesen. Das ist auch der Grund, warum heute auch schon Laien bei Ersthelferkursen in die Bedienung solcher Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) eingewiesen werden. Außerdem werden bundesweit Bestrebungen unternommen, die Aufstellung solcher AED auch an öffentlichen Plätzen, Flughäfen, Bahnhöfen und Einkaufszentren zu etablieren, um dem plötzlichen Herztod wirksamer, als in der Vergangenheit begegnen zu können.

P. Braun – Pressestelle Feuerwehr Hamburg

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