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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

12.05.2003
Aktuelles

FEU3 Kottwitzstraße – Großbrand in einem Wohnhaus


In der Nacht zum 12. Mai 2003 wurden die Wohnungen von 58 Menschen zumindest teilsweise zerstört. Die Tatsache dass es sich um Brandstiftung handelt, gilt als gesichert.

Bei dem  Einsatz in der Kottwitzstraße im Stadtteil Hoheluft erhöhte der zuerst eingetroffene Zugführer auf dritten Alarm FEU3). Bei dem Feuer handelte es sich um einen ausgedehnten Dachstuhlbrand eines 4-geschossigen Altbaus in geschlossener Bauweise über zwei Hauseingänge. Die Anleiterbarkeit für die angreifenden Kräfte war ausschließlich von der sehr engen Straße her möglich.

Der Brand wurde mittels zweier C-Rohre über Drehleitern mit Korb (DLK) und im Innenangriff mit 2 C-Rohren bekämpft. Zum Schutz der Nachbargebäude wurden 2 weitere C-Rohre vorgenommen. Die Wasserversorgung gestaltete sich aufgrund der teilweise durch parkende Fahrzeuge schwer zugänglichen Hydranten schwierig.

Die Lage konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, jedoch war es erforderlich die gesamten Bewohner beider Treppenaufgänge zu evakuieren. Auf Grund von Löschwasserschäden wurden die Wohnungen so stark beschädigt, dass diese auch nach dem Einsatz unbenutzbar waren.

Insgesamt 58 Menschen musste mit Unterstützung eines Vertreters des zuständigen Bezirksamtes eine vorübergehende Bleibe beschafft werden. Während des Einsatzes wurden 15 Menschen im Großraum-Rettungswagen (GRTW) der Feuer- und Rettungswache Altona betreut.

Bei dem Einsatz wurde ein Feuerwehrangehöriger der Freiwilligen Feuerwehr am Fuß verletzt, Anwohner kamen nicht zu Schaden. Die Polizei nahm noch während der Löscharbeiten weitere Ermittlungen auf, diese dauern an.

Folgende Freiwillige Feuerwehren waren am Einsatz:

Direktionsbereichsführer West Walter Abendroth(DBERF),
Bereichsführer Nord Holger Larsen (BERF),
FF Altona,
FF Eppendorf,
FF Ottensen Versorgung,
FF Pöseldorf,
FF Stellingen,

folgende Einheiten der Berufsfeuerwehr waren eingesetzt:
FL-Dienst 1/1
A-Dienst 1/2
B-Dienst 10/1
Umwelt-Dienst 32 (U-Di)
12 Wechselladerfahrzeug (WLF) mit Abrollbehälter Atemschutz (AB-AS)
12 Großraum-Rettungswagen (GRTW)
22 Befehlswagen (BFW)
sowie diverse Löschfahrzeuge und Drehleitern.

Autoren: M. Wolf, T. Schwarz

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Ein Kollege der Berufsfeuerwehr überprüft die ausgebrannten Räume mit einer Wärmebildkamera nach versteckten Glutnestern ©wendt

Ein Kollege der Berufsfeuerwehr überprüft die ausgebrannten Räume mit einer Wärmebildkamera nach versteckten Glutnestern ©wendt


DBERF Walter Abendroth leitete die Einheiten der 5 Freiwilligen Feuerwehren vor Ort ©wendt

DBERF Walter Abendroth leitete die Einheiten der 5 Freiwilligen Feuerwehren vor Ort ©wendt

Galerie
Hier brannte das Feuer durchs Dach. Die hellen Stellen  dokumentieren, dass in der aufgenommenen Zwischendecke weitere Glutnester gesucht wurden. ©tropp
Aussenansicht des zerstörten Daches ©tropp
Innenansicht des zerstörten Daches ©tropp
Diese Dachbalken dürften einiges an Stabilität verloren haben... ©tropp
Dieses Fahrrad hat leider das Feuer nicht überlebt. ©wendt