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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

25.07.2003
Aktuelles

Gedenken an den Feuersturm über Hamburg – 10 Tage Bombenkrieg im Sommer 1943
Aktualisiert: Jetzt mit Bildersammlung


Vor 60 Jahren bombardierten Briten und Amerikaner Hamburg. Vom 25.07.-03.08.1943. Zehn Tage und neun Nächte.

Der Nachtangriff am 28. Juli löste im Osten Hamburgs einen bis dahin nie da gewesenen Feuersturm aus.

Die Großangriffe führten zu einer der größten Tragödien des zweiten Weltkrieges: Zwischen 30.000 und 40.000 Menschen kamen in diesen Tagen um. Zehntausende Menschen wurden verletzt und ganze Stadtteile in endlose Trümmerwüsten verwandelt. Es war die schlimmste Katastrophe in der Geschichte der Hansestadt.

Noch heute sind die Folgen der „Operation Gomorrha“, wie die Briten diese Großangriffe nannten, nicht beseitig: Noch immer leiden Menschen unter den traumatischen Erlebnissen jener Tage. Und immer wieder ist der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg unterwegs, um Blindgänger zu entschärfen: Bomben, die damals vor 60 Jahren nicht explodierten.

Zahlen:

Jeweils rund 740 Flugzeuge waren bei den ersten drei Nachtangriffen im Einsatz, circa 300 bei den amerikanischen Tagesangriffen und noch einmal 350 beim letzten Nachtflug dieser Serie. Sie warfen etwa 8.500 Tonnen Spreng- und Brandbomben auf Hamburg.

Etwa 34.000 – 35.000 Menschen verloren bei diesen Angriffen ihr Leben. Das waren mehr als 80% aller Bombenopfer in Hamburg während des gesamten Krieges. 37.000 Verletzte wurden registriert. Da sich aber viele Verletzte aus Hamburg flüchteten, kann ihre Gesamtzahl nur geschätzt werden (etwa eine Viertel Million). Es wurden zerstört oder schwer beschädigt: 580 Industrie- und Rüstungsbetriebe, 2632 gewerbliche Betriebe, 379 Kontorhäuser, 24 Krankenhäuser, 277 Schulen, 257 Staats- und Parteiendienststellen.

Über 255.000 Wohnungen fielen den Luftangriffen zum Opfer, das war etwa die Hälfte des gesamten Hamburger Wohnraumbestands. Fast eine Million Menschen hatten kein Dach mehr über dem Kopf.

Ausstellung „Operation Gomorrha“

Zum Thema „Der Feuersturm über Hamburg 1943“ findet in der Zeit vom 25. Juli bis zum 31. August eine Ausstellung in den Hamburger Deichtorhallen statt. Nähere Informationen dazu hier.

Informationen zum Thema:

  • Zum Gedenken an die Opfer der Bombenangriffe (ausführlicher Artikel aus dem Hamburger Abendblatt) …mehr.
  • Weitere Informationen und Links zu anderen Seiten diesen Themas finden Sie beim Landesbildarchiv Hamburg …mehr.

 

Die Bilder stammen vom Landesbildarchiv und wurden uns mit freundlicher Genehmigung des Landesmedienzentrums, Herrn Kiemer, zur Verfügung gestellt.

 

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Tote nach Bombenangriff im Juli 1943.<br>Fotograf: Andres, Erich<br>
Copyright and all rights reserved; alle Urheber- und Leistungsschutzrechte vorbehalten: Landesbildarchiv Hamburg

Tote nach Bombenangriff im Juli 1943.
Fotograf: Andres, Erich
Copyright and all rights reserved; alle Urheber- und Leistungsschutzrechte vorbehalten: Landesbildarchiv Hamburg


Ganze Häuserblocks gingen in Flammen auf.<br>
Fotograf: Willi Beutler<br>
Copyright and all rights reserved; alle Urheber- und Leistungsschutzrechte vorbehalten: Landesbildarchiv Hamburg

Ganze Häuserblocks gingen in Flammen auf.
Fotograf: Willi Beutler
Copyright and all rights reserved; alle Urheber- und Leistungsschutzrechte vorbehalten: Landesbildarchiv Hamburg

Galerie
An vielen Stellen war kein Durchkommen, weil Ruinen gesprengt wurden.<br>
Fotograf: Willi Beutler<br>
Copyright and all rights reserved; alle Urheber- und Leistungsschutzrechte vorbehalten: Landesbi
Die Straße Kreuzbrook in Hamburg Hamm.<br>Fotograf: Andres, Erich<br>
Copyright and all rights reserved; alle Urheber- und Leistungsschutzrechte vorbehalten: Landesbildarchiv Hamburg
Hamburg-Eilbek, Auenstraße, Fichtestraße, Eilbeker Weg: Blick von der Versöhnungskirche.<br>Fotograf: Willi Beutler<br>
Copyright and all rights reserved; alle Urheber- und Leistungsschutzrechte vorb
Ausgebrannte Häuser am Nikolaifleet vom Turm der Nikolaikirche.<br>Fotograf: Beutler, Willi<br>
Copyright and all rights reserved; alle Urheber- und Leistungsschutzrechte vorbehalten: Landesbildarchi