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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

06.09.2003
Aktuelles

Gefahrgut Transporte der vorbildlichen Art


Täglich rollen sie durch unsere Städte, ob ätzende oder brennbare Stoffe, Tanklastzüge gehören ins allgemeine Verkehrsbild.

Leider gab es in Deutschland schon eine Reihe von teils spektakulären Unfällen mit Tanklastzügen, das Unglück am 7. Juli 1987 in Herborn oder am 27.11.2002 in St. Michaelisdonn seien hier nur beispielhaft genannt. Bei vielen dieser Unfälle spielte eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung und die Fahrweise eine wesentliche Rolle.

Das häufig Termindruck und verschiedene andere Gründe dazu führen, dass die Fahrer solcher Tanklastzüge das letzte aus sich und der Technik herausholen wollen, steht außer Frage. Bestimmungen bezüglich Geschwindigkeitsbeschränkungen bei LKW mit Gefahrgut sowie das Wissen über deren Inhalt sind bei dem normalen PKW Verkehrsteilnehmer sicherlich recht spärlich vorhanden. Und wenn dann ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer der Ansicht ist das sich der vor ihm fahrende Brummifahrer nicht an die Bestimmungen hält? An wen kann er sich wenden?

Für diesen Fall gibt es jetzt eine Antwort, die Aktion „Fahrstil okay?“. Es handelt sich hierbei um einen kommerziellen Anbieter der es ermöglicht 24 Stunden täglich einen vermeintlichen Verkehrssünder zu melden. Unternehmen die sich diesem System anschließen verzeichnen laut www.fahrstil.com eine mindestens 20% geringere Unfallfrequenz.

Die in Hamburg ansässigen Speditionen Johs. Martens und Dück+Maurer haben sich dieser Idee angeschlossen. Allerdings geben sich die Unternehmen damit allein nicht zufrieden, sie informieren den Bürger auch unübersehbar darüber dass es sich bei dem Tankzug um einen Gefahrguttransport handelt (siehe Fotos) und das dieser eine Maximalgeschwindigkeit einzuhalten hat.

Aus der Sicht einer Feuerwehr ist dies ein Weg die eingesetzten Fahrzeugführer von Tanklastzügen zu einer vernünftigen Fahrweise zu veranlassen und die Verkehrsteilnehmer transparent zu informieren und sogar zu motivieren Fehltritte zu melden.

Die Redaktion von feuerwehr-hamburg.de hält dieses überzeugende Konzept für nachahmenswert. Es trägt sicher auch in Hamburg aktiv dazu bei Unfälle mit Gefahrguttransporten zu vermeiden.

Wir weisen darauf hin, dass die hier genannten Unternehmen als Hamburger Unternehmen nur beispielhaft genannt wurden. Auf Nachfrage wurde uns das Bildmaterial freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

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