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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

15.10.2003
Aktuelles

Bundesweiter Feldversuch der Zentralstelle für Zivilschutz mit Funkalarmuhren


Nach dem Abbau des bundesweiten Sirenensystems vor einigen Jahren, bestand das Problem, dass bei Gefahren, vor denen unverzüglich gewarnt werden muß, keine Alarmierungsmöglichkeiten zur Verfügung standen.

Seit 13. Oktober 2003 läuft nun ein zweimonatiger Feldversuch der Zentralstelle für Zivilschutz mit dem getestet werden soll, inwieweit man den Zeitsender DCF 77, der Funkuhren mit hochgenauer Normalzeit versorgt, für die Alarmierung mitbenutzen kann.

Dies erscheint realistisch, da einerseits der Sender über freie Übertragungskapazität verfügt und andererseits die weitverbreiteten Funkuhren für den Empfang von Alarmen, zusätzlich zur Zeit, geeignet erscheinen. Unter Beibehaltung der wesentlichen Bauelemente, aber mit neuer Software versehen, könnten zukünftige Funkuhren Alarme empfangen und akustisch und optisch anzeigen.

Um diesen Vorschlag unter realistischen Bedingungen zu prüfen, führt die Zentralstelle für Zivilschutz gegenwärtig einen breit angelegten Feldversuch durch. Zunächst werden die Grundlagen für den Versuch entwickelt: Modifikation der Ansteuerung des DCF 77 Senders, Einbinden des Senders in das SatWaS und Anpassung einer Reihe typischer Funkuhren für die Alarmierung. Nach Sicherstellung der Funktion des Alarmierungssystems wird eine Kleinserie von insgesamt ca. 1000 Funkuhren gebaut. Neben Funk-Armbanduhren sind dies sowohl Konsumgeräte wie Wecker und Wanduhren als auch höherwertige Industrie- und PC-Funkuhren.
Für die Durchführung des Feldversuches wurden diese Funk-Alarmuhren, die neben ihrer Normalfunktion alarmieren können, an Versuchsteilnehmer in ganz Deutschland verteilt.

Eine Beschreibung des Systems finden Sie unter:
www.bevoelkerungswarnung.de/doc/Systeminformation.pdf

Quelle: deNIS

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