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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

29.04.2004
Aktuelles

„Schwerer Verkehrsunfall – Acht Verletze“


Die Vorbereitungen begannen um 17:00 Uhr. Die Verletzten der Jugendfeuerwehren Billwerder, Moorfleet und Hohendeich wurden geschminkt.

Die Bereichsausbilder und Sönke Langeloh vom Milchhof Reitbrook platzierten und demolierten mit dem Trecker die Unfallfahrzeuge auf dem Übungsgelände hinter der Deutschen Kleiderspedition am Rungedamm. Die PKW für die Übung wurden freundlicherweise durch das Abschleppunternehmen Schröder zur Verfügung gestellt.

Um 19:00 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Allermöhe, Berliner-Tor, Billwerder und Reitbrook zeitversetzt im Bereitstellungsraum alarmiert.
Der ersten Gruppe der FF-Allermöhe bot sich ein Bild des Grauens. Von den 4 Unfallfahrzeugen lag einer auf dem Dach, bei einem brannte bereits der Motorraum, bei den anderen ließen sich die Türen nicht mehr öffnen. Von den 8 Verletzten waren 2 eingeklemmt.

Der Allermöher Wehrführer Helmut Möller hat eine schnelle und gute Bestandsaufnahme gemacht, verteilte seine Kameraden auf die Unfallfahrzeuge und betreute die Verletzten.
Die 2. Wehr FF Berliner-Tor löschte mit dem Schnellangriff den brennenden PKW und befreite die verletzten mit Schere und Spreitzer aus dem Fahrzeug.

Mit den nachrückenden Kräfte der FF-Billwerder und der FF-Reitbrook wurde die Rettung der Insassen der anderen PKW mit diversen Geräten durchgeführt. Der Bereichsführer Marschlande Peter Röhe, übernahm die Einsatzleitung. Von den Fernmeldern der FF Berliner-Tor wurde auch die FEZ dargestellt und die Funkabwicklung protokolliert.
Nach einer Stunde waren alle Verletzten gerettet und an der Verletztensammelstelle nach Sichtung durch den Notarzt in die Krankenhäuser abtransportiert.

Bei einem Imbiss im Feuerwehrhaus der FF-Billwerder wurde das Abschlussgespräch geführt. Es war die erste Übung zum Thema „Technische Hilfe“ in dieser Art und Umfang, die von dem Wehrführer der FF-Reitbrook, Rainer Aue ausgearbeitet wurde.
Der Direktionsbereichsführer Werner Sannmann lobte die gute Zusammenarbeit der Wehren und der einzelnen Kameraden. Die Wehren haben sich mit den neuen LF 16/12 und den Geräten sehr gut vertraut gemacht. Türen öffnen, Scheiben schneiden oder das Dach von einem Auto zu entfernen um an die Verletzten zu kommen, ist keine alltägliche Arbeit der übenden Wehren.
Auch der Bereichsführer Röhe bedankte sich bei den Übenden und den „Verletzten“ und kündigte für den Herbst weitere Übung die unter dem Motto „Technische Hilfe“ steht für die anderen Wehren an.

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