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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

18.05.2004
Aktuelles

Einsatz für Erhalt von Freiwilligen Feuerwehren


In der heutigen Ausgabe des Hamburger Abendblatt steht zu lesen: Eidelstedt: 2990 Unterschriften gegen Auflösung der Feuerwehr

Innerhalb einer Woche haben in Eidelstedt 2990 Hamburger für den Erhalt der sieben Freiwilligen Feuerwehren (FFW) in Eimsbüttel gestimmt. „Wir rechnen insgesamt mit 5000 Unterschriften“, sagt die Organisatorin Brunhilde Hesselbart (SPD), Ortsausschuss Stellingen. Auch GAL- und CDU-Politiker haben Unterschriften gesammelt.

Der Protest formierte sich nach einem Abendblatt-Bericht über die Strukturuntersuchung der FFW von der Unternehmensberatung Mummert Consulting. Sie hatte vorgeschlagen, 27 Freiwillige Wehren in Hamburg zusammenzulegen. Die FFW Eidelstedt gilt in dem Gutachten als eine der gefährdeten Wehren.

Ursprünglich sollte die Unterschriftenliste Ende Mai Innensenator Udo Nagel übergeben werden. „Wir müssen die Aktion aber verlängern, da wir so starken Zuspruch haben“, sagt Brunhilde Hesselbart. Außerdem rechne sie mit weiterem Protest in ganz Hamburg. „Denn alle Bezirke nehmen jetzt Kontakt zu ihren Freiwilligen Wehren auf“, so Hesselbart.

„Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind umwerfend, die Hamburger sind teilweise entsetzt“, sagt auch Fritz Kay Bahlo, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt. Gestern Abend war auch auf der routinemäßigen Sitzung der Bereichsführer der Freiwilligen Feuerwehren die Strukturuntersuchung und die Zukunft der Wehren wieder Thema. jmg

erschienen am 18. Mai 2004 in Hamburg

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