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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

10.05.2004
Aktuelles

Pressemitteilung der FDP Hamburg zur Stukturuntersuchung der Freiwilligen Feuerwehren Hamburg


Auch als Reaktion auf den Abendblatt-Artikel vom 10.5.04 erklärt Spangenberg: Ehrenamtliches Engagement stärken statt nach dem Hau-Ruck Prinzip zu kürzen!

Zu der erneuten Diskussion um Einsparpläne und Zusammenlegungen bei den Freiwilligen Feuerwehren erklärte der Stv. Landesvorsitzende und innenpolitische Sprecher der Hamburger FDP, Jan Erik SPANGENBERG:

„Die jetzt wieder in der Diskussion befindlichen Einsparpläne bei den Freiwilligen Feuerwehren sind ein schwerer Schlag gegen die ältesten Bürgerinitiativen dieser Stadt. Es darf nicht nach dem Hau-Ruck Prinzip gekürzt werden, ohne die insgesamt notwendige Strukturreform mit allen Beteiligten gemeinsam anzugehen. Ein Gutachten, das einfach nur die Anfahrtszeiten zu den unterschiedlichen Einsatzorten als Grundlage für massive Einsparungen und Zusammenlegungen von Wehren heranzieht, ignoriert die gewachsene Struktur der Freiwilligen Feuerwehr und deren Verwurzelung in den Hamburger Stadtteilen.

Die Freiwilligen Feuerwehren erfüllen nicht nur vielfältige soziale Aufgaben, sondern sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Rettungskette in Hamburg. Eine angemessene Vorhaltung von Kathastrophenschutzkräften und zügige Hilfeleistung in den Stadtrandgebieten wäre ohne die Freiwilligen Wehren nicht möglich.

Ehrenamtliches Engagement muss gefördert, nicht behindert werden. Eine Strukturreform kann es nur unter Einbeziehung der Berufsfeuerwehr und unter Rücksicht auf die vielfältigen Aufgaben und Funktionen der Freiwilligen Feuerwehren mit allen Beteiligten gemeinsam geben. Die Innenbehörde hätte die 150.000 € die sie für das Gutachten ausgegeben hat besser gespart oder zur Verbesserung der Austattung der freiwilligen Feuerwehren investiert. Damit wäre der Sicherheit der Bürger in dieser Stadt mehr gedient gewesen.“

 

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