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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

09.07.2004
Aktuelles

Hamburgs Teilnahme am Bundesausscheid in Halle


Hamburg ist fit für den Bundesausscheid in Halle vom 14.07.04 – 18.07.04. Was ist ein Feuerwehrwettkampf nach CTIF

Dies ist der Versuch, es zu erklären. Schon beim Namen fängt es an. In Österreich nennt man „Bewerb“ in Deutschland „Wettkampf“. Zumindest noch vor einem Jahr. Jetzt sprechen auch wir von „Bewerben“

Alle vier Jahre treffen sich die besten Mannschaften Europas zur  „Feuerwehr – Olympiade“.

Im August 2003 haben sich im Vorentscheid auf Landesebene Spadenland, Marmstorf und Wellingsbüttel qualifiziert und vertreten Hamburg zur Bundesausscheidung in Halle/Saale 2004.

Jede Gruppe (9 Personen) hat zweierlei zu absolvieren, eine Übung und einen Staffellauf.

Die Übung wird in der Regel trocken, d.h. ohne Wasser, durchgeführt. Nach einem bestimmten Kommando wird gestartet. Es sind der Saugkorb und vier Saugschläuche zusammen an die Tragkraftspritze zu kuppeln. Die Teile sind durch Halteleine zu sichern und an dem Ventil des Saugkorbes ist die Ventilleine anzubringen. Die Saugleitung ist in ein imaginäres Gewässer zu legen.

Nach  vorne sind von der Tragkraftspritze 2 B- Schläuche auszulegen und der Verteiler ist davor zu setzen. An den Verteiler wiederum werden zwei C- Leitungen zu je zwei Schläuchen und an das Strahlrohr angeschlossen. Wenn die Arbeiten erledigt sind, wird blitzschnell das Kommando „Wasser – Marsch“ gegeben und der Wasserausgang an der Tragkraftspritze sowie der Verteiler werden geöffnet. Danach wird die Zeit zwischen Startkommando und Beendigung der Übung genommen. Hier werden schon mal Spitzenzeiten  von 35 sec. ( ! ) gemessen.

Alle Kommandos und Übungsteile sind nach bis ins kleinste Detail festgelegten Regeln auszuführen. Währen der Übung dürfen nur Gruppenführer und Maschinist bestimmte Kommandos geben. Für falsches Arbeiten, fehlerhafte Kommandos, unerlaubtes sprechen usw. gibt es Fehlerpunkte. Für die Punktvermittlung gibt es 500 Punkte. Davon werden die Zeit der Übung und des Staffellaufes in Sekunden abgezogen. Weiterhin werden Fehlerpunkte (siehe oben) abgezogen.

Für gutes Kommando und einen guten Gesamteindruck kann die Gruppe Gutpunkte hinzugerechnet bekommen. Sieger ist die Mannschaft, die bei der Abrechnung die meisten Punkte hat.

Es wird in der Regel in drei Klassen, A – ohne Alterspunkte, B- mit Alterspunkten und C- Damen gestartet. In der Klasse B starten Gruppen mit einem Gesamtalter von mehr als 270 Jahren, die für ihre Mehrjahre über 270 Alterspunkte gutgeschrieben bekommen.

Im Gegensatz zu einem Bewerb nach CTIF, wird der Hanseatenpokal alle 2 Jahre im Wechsel (z. Zt. noch Bremen und Hamburg) “naߓ  durchgeführt und entspricht nur grob den Bestimmungen nach CTIF. Das hat den Vorteil ein stärkeres Interesse bei der Bevölkerung zu wecken, wenn solche Veranstaltungen bei Festveranstaltungen oder Hoffesten durchgeführt werden.

Der nächste Vorentscheid wird in Spadenland Anfang 2005 durchgeführt, der Hanseatenpokalbewerb selber findet 2005 in Bremen statt. Titelverteidiger ist Spadenland.

Die genauen Wettbewerbsbedingungen nach CTIF oder dem Hanseatenpokal, sowie die mir bekannten Termine im In – und Ausland, können bei mir abgefordert werden, oder im Internet http://ff-wellingsbuettel.de  (Wettkampfgruppe ) herunter geladen werden.

Hamburg wünscht den Gruppen viel Erfolg in Halle/Saale 2004

Artikel und Fotos: Olaf Sendler

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FF Spadenland

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Gruppe 1

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