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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

24.03.2005
Aktuelles

Regeln für Ihr Osterfeuer


Auf Schutz der Pflanzen und Tiere achten. Ostern steht vor der Tür. Bald werden wieder die traditionellen Osterfeuer entzündet. Um zu vermeiden, dass dieser Brauch Natur und Umwelt schadet, sollten die folgenden Regeln beachtet werden:

Der Reisighaufen für das Osterfeuer wird am besten auf einem sandigen Platz oder auf versiegeltem Boden aufgeschichtet. Die Feuerstelle sollte in ausreichendem Abstand von Bäumen und Sträuchern angelegt werden, damit diese keinen Schaden nehmen.

Kurz vor dem Abbrennen sollten die vorbereiteten Holzhaufen noch einmal umgeschichtet werden. Viele Tiere wie Insekten und Käfer, Molche, Kröten, Igel und Wiesel nehmen gerne in den Holzhaufen Quartier. Auch einige Vogelarten wie Zaunkönige, Rotkehlchen und Amseln nisten sich in den Zweigen des Osterfeuer-Haufens gerne ein. Für diese Tierarten würde das abendliche Feuer zur tödlichen Falle: Von vielen Menschen umringt, wagen die Tiere nicht den Flammen zu entfliehen und kämen qualvoll zu Tode. Wer nicht dazu kommt, den Reisighaufen vor dem Abbrennen umzuschichten, sollte ihn auf jeden Fall mit Knüppeln abklopfen, um die „Untermieter“ noch rechtzeitig herauszuscheuchen. Einen schlafenden Igel wecken Sie damit allerdings kaum.

Müll gehört auf gar keinen Fall ins Osterfeuer. Es darf nur Baum- und Strauchschnitt verbrannt werden. Behandeltes Holz, Kunststoffe, Farbreste, Altöl und Lösungsmittel, Gummireifen oder Dachpappe setzen bei der Verbrennung hochgiftige gesundheitsschädigende Gase frei. Auch das Anzünden mit Benzin ist nicht nur gefährlich, sondern im höchsten Maße umweltschädlich, da Benzinreste im Boden versickern und das Grundwasser verseuchen können.

Sind Osterfeuer auf öffentlichem Grund geplant, müssen sie beim zustän­digen Ortsamt angemeldet werden. Dort gibt es auch die allgemeinen Sicherheits­bestimmungen.

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