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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

14.06.2005
Aktuelles

MANV 2005


Der ein oder andere bekommt bei dieser Bezeichnung vielleicht Hunger und freut sich auf ein leckeres Essen. Es gibt zwar auch etwas zu essen aber

… MANV 2005 ist der Arbeitstitel der „Großübung Hamburg 2005“ und heißt nichts anderes als MassenANfall von Verletzen. Am kommenden Wochenende wird es in Hamburg eine Übung geben, die ausschliesslich von Ehrenamtlichen geplant, organisiert und durchgeführt wird.
Das Team der Arbeitsgruppe Medien und Kommunikation der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg (ehem. AK Internet) wird die Übung mit zwei Kamarateams lückenlos dokumentieren und nach der Übung an dieser Stelle zum Download bereitstellen.

Hier nun die Beschreibung des Events:

Diese Übung ist die größte Katastrophenschutzübung von Ehrenamtlichen in Hamburg: Mehr als 700 Helfer vom Arbeiter-Samariter-Bund, dem Deutschen Roten Kreuz, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, der Deichwacht, der Freiwilligen Feuerwehr, der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Malteser Hilfsdienst und dem Technischen Hilfswerk stellen am 17. und 18. Juni auf dem Gelände der Röttiger-Kaserne in Neugraben-Fischbek und an der Este ihre Einsatzfähigkeit unter Beweis.

Für die erste gemeinsame Großübung der Hilfsorganisationen wird unter anderem ein schweres Busunglück mit zahlreichen Verletzten und anschließender Evakuierung eines Altenheims, die Sicherung des Deiches sowie die Suche nach Vermissten nach einem Barkassenunfall simuliert. Damit alles so realitätsnah wie möglich abläuft, gibt es ein Feuer-Szenario. Ein Fahrzeug wird zudem im Wasser versenkt und anschließend von Tauchern geborgen. Speziell ausgebildete und geschminkte Helfer mimen 150 Verletzte, die schnellstmöglich „versorgt“ werden sollen. Desweiteren wird der Einsatz diverser ABC-Mess- und -Einsatzfahrzeuge und einer DEKON-Gruppe geprobt.

Bereits am Freitag um 8.00 Uhr beginnen die Helfer mit den Aufbauarbeiten, am Samstag ab 8.00 Uhr starten sie die Rettungseinsätze. An der Übung nehmen als Beobachter auch Politiker der Hamburger Parteien und Bürgerschaftsfraktionen sowie Vertreter von Verbänden und der Wirtschaft teil.

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