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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

06.11.2005
Aktuelles

Patientengerechte Rettung bei der Freiwilligen Feuerwehr Langenhorn-Nord


Zu den Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr gehört neben der Brandbekämpfung auch die Rettung von Personen nach Verkehrsunfällen oder anderen Zwangslagen.

Wo früher die Personen in einer „Crashrettung“ so schnell wie möglich aus einem verunfallten Fahrzeug gezerrt wurden, arbeiten heute Feuerwehr und Notarzt Hand in Hand zusammen, um den Patienten so schonend wie möglich zu befreien. Dabei kommt es darauf an, den Patienten so wenig wie möglich zu bewegen und Erschütterungen zu vermeiden. Um dies zu realisieren, bedarf es neben moderner Technik, vor allem einer guten Ausbildung.

Bei der Firma Kisow erhielt die Freiwillige Feuerwehr Langenhorn-Nord die Möglichkeit, an einem alten Auto, eine patientengerechte Rettung durchzuführen.

Der Ablauf einer solchen patientengerechten Rettung wird in den folgenden Bildern dargestellt.

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Der PKW wird mit Holz gegen Bewegungen gesichert.

Der PKW wird mit Holz gegen Bewegungen gesichert.


Die A-Säule wird im Fußraum geschnitten.

Die A-Säule wird im Fußraum geschnitten.

Galerie
Die scharfen Kanten der geschnittenen Säulen werden mit Verkehrsleitkegeln gesichert.
Das Dach wird komplett nach hinten weggeklappt und gesichert.
Das Dach wird an beiden Seiten eingeschnitten.
Die B-Säule ebenfalls.
Die A-Säule wird durchschnitten.
Die Schaniere der Tür werden herausgespreizt, so dass die Tür entfernt werden kann.
Der entstandene Spalt wird vergrößert.
Der Kotflügel wird mit dem Spreizer zusammengedrückt. Es entsteht ein Spalt, so dass man an die Schaniere der Tür kommt.
Die Frontscheibe wird mit dem Blechreißer herausgetrennt.
Die Seitenscheiben werden abgeklebt und mit dem Federkörner eingeschlagen. Anschließend kann das Glas entfernt werden.
So gesichert kann der Wagen sich nicht mehr bewegen.
Der Vorderteil des Wagens wird mit einem hydraulischen Stempel nach vorne gedrückt. Der Patient kann nun befreit werden.