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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

11.04.2006
Aktuelles

Kein Osterfeuer mehr in Bramfeld


Seit über 2 Jahrzehnten konnten sich die Bramfelder Bürgerinnen und Bürger an dem Osterfeuer ihrer Freiwilligen Feuerwehr erfreuen. Doch in diesem Jahr wird es leider aufgrund erheblicher behördlicher Auflagen, die von den rein ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Bramfeld nicht erbracht werden können, ausfallen!

Nachdem in den ersten Jahren das Osterfeuer an unterschiedlichen Standorten in Bramfeld abgebrannt wurde, fand sich auf der Grünfläche an der Steilshooper Allee zwischen Haldesdorfer Straße und Ellernreihe ein geeigneter Ort, der sich über viele Jahre als Veranstaltungsplatz etablierte.

Im vergangenen Jahr wurde nun diese Fläche vom Bezirksamt Wandsbek als Hundeauslauffläche ausgewiesen, was jetzt eine Verschärfung der Nutzungs-bedingungen vom Bezirksamt Wandsbek sowie der dortigen Gartenbauabteilung für die FF Bramfeld zur Folge hatte, wie u.a. ein Fahrverbot mit Fahrzeugen auf dem Gelände oder die nunmehr geforderte komplette Reinigung und Wiederherstellung des Geländes sowie der näheren Umgebung bereits am darauf folgenden Morgen, also Ostersonntag – statt wie bisher am Dienstag.

Gerade die Reinigung der Grünfläche wurde den Kameradinnen und Kameraden der FF Bramfeld durch einige achtlose Besucher unnötig erschwert, die ihre privat mitgebrachten Getränkeflaschen oder sonstigen Müll überall hinwarfen. Bereits in den vergangenen Jahren musste die Angehörigen der FF Bramfeld wiederholt erheblich mehr eigene Freizeit opfern, um bei den Behörden angezeigte Verschmutzungen außerhalb des Veranstaltungsortes zu beheben.

Aber auch das zuständige Polizeikommissariat 36 in Bramfeld versagt seine Genehmigung im bisher üblichen Umfang, nachdem es im vergangenen Jahr in der näheren Umgebung des Osterfeuers zu einigen gewalttätigen Auseinandersetzungen unter alkoholisierten Personen kam. Die Polizei fordert daher von der Freiwilligen Feuerwehr Bramfeld die Beauftragung eines zusätzlich tätigen Ordnungsdienstes von ca. 60 Personen.

Die FF Bramfeld ist aufgrund der allgemeinen Sparmaßnahmen bereits selbst auf zusätzliche Spenden angewiesen, um neben dem Einsatzdienst auch ihr kulturelles Engagement im Stadtteil zu erhalten und ist daher außerstande, auch noch die Kosten für einen Ordnungsdienst in diesem Umfange aufzubringen.

Es ist sehr bedauerlich, dass so eine beliebte und sehr gut besuchte Stadtteil-Veranstaltung wie das Osterfeuer, die von den Angehörigen der Jugendfeuerwehr, des Musikkorps und der Einsatzabteilung der FF Bramfeld ehrenamtlich für die Mitbürgerinnen und Mitbürger ausgerichtet wurde, daher nicht mehr stattfinden kann.

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