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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

18.01.2007
Aktuelles

Sturmtief „Kyrill“ hat Hamburg wieder verlassen


Der Deutsche Wetterdienst hat es lange vorher angekündigt - das Sturmtief "Kyrill". In Hamburg bereiten sich die Freiwilligen Feuerwehren auf eine lange Nacht vor.....

15:30 Uhr: Noch ist alles ruhig bei den FFen. Vereinzelt laufen die Alarmierungen für DRZF (Droht zu fallen) und WASSER ein. Diese Einzelalarmierungen verteilen sich aber noch über das ganze Stadtgebiet.

15:45 Uhr: Im Bereich Nord, Alstertal, Walddörfer laufen vermehrt Alarmierungen von umgestürzten Bäumen ein.

15:57 Uhr: Immer mehr Freiwillige Feuerwehren werden zu Wassereinsätze gerufen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind fast ein Drittel der FFen bereits in Einsätze eingebunden. Zu dem immer stärker werdenden Sturm kommt auch noch ein Gewitter und zunehmender Starkregen. Die Feuerwehr Einsatzzentrale (FEZ) ist personell aufgestockt worden.

16:15 Uhr: Die Alarmierungen laufen jetzt im Minutentakt ein. Es sind fast alle FFen eingebunden oder stehen am Gerätehaus bereit.  

18:15 Uhr:
Nach zahlreichen Einsätzen ist zunächst wieder etwas Ruhe eingekehrt. Meldungen über größere Schäden oder besondere Einsatzlagen liegen der Redaktion bis jetzt nicht vor.

19:50 Uhr: Vermehrt fahren die Rettungskräfte wieder Einsätze. Nun laufen im überwiegenden Teil Alarmierungen mit der Schadensart „DRZF“ ein. Der Sturm wird deutlich stärker. Die FFen fahren wieder im Minutentakt die Einsätze ab.

23:15 Uhr: Der Spuk scheint vorbei zu sein. Die Einsatzzentrale reduziert die Einsatzkräfte und die Einsätze nehmen deutlich ab. Die meisten Kräfte rücken wieder in die Gerätehäuser ein und bleiben über die Alarmierungsmittel einsatzbereit.

Der Morgen danach: Nach ersten Meldungen sind in Hamburg keine „größeren“ Schäden aufgetreten. Auch die befürchete Sturmflut blieb glücklicherweise aus. Der Wasserstand betrug an der Spitze gerade mal 1,5 Meter über normal. Es wurden von der Mittagszeit an bis in die Nacht etwa 640 wetterbedingte Einsätze durch die Freiwillige Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr abgearbeitet. Die gesamte Schadenslage läßt sich wohl heute erst bei Tageslicht betrachten.

Heute morgen rufen bereits vereinzelte Bürger bei der Einsatzzentrale der Feuerwehr Hamburg an und melden noch Bäume, die zu fallen drohen oder bereits gefallen sind. Diese Schadenslagen werden auch heute wieder von den FFen und den Kollegen der Berufsfeuerwehr abgearbeitet. 

Die Redaktion und die Leser von feuerwehr-hamburg.de freuen sich über Zusendung aus den Wehren von kurzen Einsatzberichten und Fotos außergewöhnlicher Einsätze, um das Sturmtief dokumentieren zu können. Vorab schon mal vielen Dank!

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