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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

24.05.2007
Aktuelles

Frust in Kirchsteinbek, Kirchwerder-Süd und Sasel


Mindestens drei Freiwillige Feuerwehren, nämlich Kirchsteinbek, Kirchwerder-Süd und Sasel stehen ohne zweites Fahrzeug da. Der TÜV hat diese Fahrzeuge, wie vorher schon abzusehen war, stillgelegt. Die Kameraden sind frustriert.

Weder bei Übungen noch bei Einsätzen ist auf dem einen verbliebenen Fahrzeug genügend Material für die komplette Mannschaft.
Alle, die von der Entfernung her das erste Fahrzeug bei Einsätzen nicht erreichen, überlegen gleich zu Hause zu bleiben. Hinterherfahren ist in den ohnehin zu geparkten Wohnanlagen mit eigenen PKW zweifelhaft, da Zufahrten für weitere Kräfte versperrt würden.
Kampagnen zur Nachwuchswerbung bringen diesen Wehren in dieser Situation keine Erfolge.
Soll ein Schichtsystem oder eine Alarmierung über Schleifen die vorläufige Lösung sein, Übungen teilen??? – Kameradschaft adé!
Was die befürchteten Ergebnisse der Strukturuntersuchung der letzen Jahre nicht geschafft hat, unsere Kameraden zu demotivieren, ist nun eingetreten. Weiteren Wehren könnte es wohl in Zukunft gleich ergehen.
Anscheinend ungenutzte Fahrzeugbestände machen die Kameraden dann schon mal nachdenklich.
Politik und Führung sind gefragt, Lösungen zu schaffen, sei es auch erst einmal vorläufig.

Autor: Harald Wegner – FF Kirchsteinbek

Der vorgenannte Artikel wird auf Basis der freien Meinungsäußerung veröffentlicht.
Er gibt nicht zwingend die Meinung der Redaktion von feuerwehr-hamburg.de wieder.

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