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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

14.05.2007
Aktuelles

Wenn der Hooligan mit dem Wohnhausbrand auf den Bahnanschlag trifft….


Bei einer bundesweit wohl einmaligen Großübung konnten am vergangenen Sonntag 68 angehende Leitende Notärzte und Organisatorische Leiter Rettungsdienst aus ganz Deutschland an der Landesfeuerwehrschule ihr theoretisches Wissen in die Tat umsetzen.

Damit die Übungen so realitätsnah wie möglich durchgeführt werden konnten, wurden die Landesfeuerwehrschule und das Institut für Notfallmedizin von rund 350 externen Einsatzkräften der Hilfsorganisationen, der Berufs – und Freiwilligen Feuerwehren Hamburgs, der Polizei und des Studienganges Rescue Engineering der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften unterstützt. 65 professionelle Darsteller wurden für fünf Szenarien aufwendig geschminkt und mimten die Verletzten.

6 Freiwillige Feuerwehren mit über 50 Einsatzkräften übernahmen bei den Übungsdurchgängen die Brandbekämpfung, die technische Hilfeleistung, die Rettung  und die Erstversorgung Verletzter. Dieses waren die Wehren Berliner Tor, Billstedt-Horn, Curslack, Langenhorn-Nord, Moorfleet und Warwisch. Als Führungskraft war der Bereichsführer Vierlande, Torsten Altenburg, an den Übungen beteiligt.

Zuerst kam es auf einem Bahnhof zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zweier verfeindeter Hooligangruppen mit zahlreichen Verletzten  Danach galt es einen Wohnhausbrand mit vielen vermißten Hausbewohnern zu löschen und anschließend war es ein Bombenattentat auf einen Vorortzug, das die Einsatzkräfte im Atem hielt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen kam es in der vierten Übungslage zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und eingeklemmten Personen. Den Abschluß bildete dann ein Amoklauf in einer Gewerbeschule mit Schußwaffengebrauch. Jede Übung dauerte 45 Minuten und forderte ein hohes Maß an Konzentration aller Einsatzkräfte. Fachgerecht wurden die Vorgaben der zu prüfenden LNA und Orgl. umgesetzt und der Reihe nach abgearbeitet.

Nachdem die letzte Lage um 15:45 Uhr erledigt war, versammelten der A-Dienst Ulrich Körner, der B-Dienst Michael Gihl und Bereichsführer Torsten Altenburg alle FF-Kräfte, um sich für die hochmotivierte Mitarbeit zu bedanken. Einigen Teilnehmern waren die vergangenen 8 Stunden Übungsdienst deutlich anzusehen, die Hitze des Tages tat ein Übriges. Um 16:45 Uhr verließ die letzte Wehr das Gelände der LFS an der Bredowstraße.

Durchgeführt wurden die Szenarien unter der fachlichen Leitung des Landesfeuerwehrarztes Dr. Stefan Oppermann. Dr. Oppermann bedankte sich im Anschluß herzlich bei allen übenden Einheiten und hoffte auf ein Wiedersehen beim nächsten Lehrgang im Herbst diesen Jahres.

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Der ärztliche Leiter Rettungsdienst der Feuerwehr Hamburg, Dr. Stefan Kappus, seine Aufgabe: die fachgerechte Bewertung der Übung.

Der ärztliche Leiter Rettungsdienst der Feuerwehr Hamburg, Dr. Stefan Kappus, seine Aufgabe: die fachgerechte Bewertung der Übung.


Auf der Suche nach weiteren Opfern der Explosion

Auf der Suche nach weiteren Opfern der Explosion

Galerie
A-Dienst Ulrich Körner bei der Lagebesprechung mit B-Dienst Michael Gihl
2 eingeklemmte Personen nach Auffahrunfall
Der LNA gibt Anweisungen
Eine Verletzte aus dem Reisebus
Nachdem er im Reisebus eine Pistole gezogen hatte , wurde er von der Polizei überwältigt
Amoklauf mit Schußwaffengebrauch in einer Gewerbeschule
Ein Schußverletzter
Die Schule wurde geräumt , nachdem der Amokläufer von der Polizei unschädlich gemacht war
Erstversorgung einer Schußverletzung
Ein Opfer im Bergetuch
Die Polzei riegelt die Einsatzstelle ab
Starke Schmerzen im Brustbereich
Ein Polizeibeamter bei der Erstversorgung auf dem Bahnsteig
Bereichsführer Torsten Altenburg erhält einen Auftrag
Erstversorgung einer Verletzten
Sichtung einer Verletzten durch eine Notärztin
Einsatz unter Atemschutz im Mehrfamilienwohnhaus
Ein Brandverletzter wird gerettet
Auftrag an den Gruppenführer
In Bereitstellung
Eine Gerettete mit einer Rauchgas - Inhalation
Transport zur Verletztensammelstelle
Bombenattentat auf einen Vorortzug
Kopfplatzwunde
Landesfeuerwehrarzt Dr. Stefan Oppermann zeichnete für die Durchführung der Lehrgänge verantwortlich