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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

01.11.2007
Aktuelles

„HELS“ – Udo Nagel präsentiert Einsatzleitsystem


Nach 2 Jahren Probelauf wird das gemeinsame Einsatzleitsystem für die Hamburger Polizei und Feuerwehr vorgestellt

>>> PRESSEMELDUNG DER BERUFSFEUERWEHR HAMBURG <<< Über die Notruftelefonnummern 110 und 112 erreichen Hilfe suchende Bürgerinnen und Bürger als erste Anlaufstelle die Einsatzleitstellen von Polizei und Feuerwehr.

Beide Einsatzleitstellen hatten jahrzehntelang unterschiedliche Technik genutzt, die jetzt insbesondere für die bevorstehende Anbindung der Leitstellen in den bundesweit einheitlichen Digitalfunk erneuert werden mussten. Innensenator Udo Nagel stellte das neue System am Donnerstag in der Leitstelle der Hamburger Feuerwehr der Öffentlichkeit vor.

Die Einsatzleitstellen von Polizei und Feuerwehr sind das Herzstück bei der täglichen Arbeit. Deshalb musste alles getan werden, um sie beide fit für die Einführung des Digitalfunks zu machen. Hamburg hat dazu 9 Mio. Euro aufgewandt.

Hierbei ist für Bürgerinnen und Bürger wichtig, dass bei der vorgenommenen umfassenden Erneuerung der Technik und Räume auch das Risiko eines Ausfalls der komplizierten sicherheitstechnischen Systeme noch weiter minimiert wurde. Durch den Aufbau eines gemeinsamen Einsatzleitsystems an zwei getrennten Standorten ist sichergestellt, dass bei einem Ausfall einer der beiden Leitstellen in der anderen der Dienst auf Basis der aktuellen Daten weiter gewährleistet werden kann.

Innensenator Udo Nagel: „Dieses Sicherheitsniveau ist in Deutschland einzigartig. Damit haben wir den hohen Sicherheitsstandard von Feuerwehr und Polizei in Hamburg noch weiter steigern können. Die Notrufe sind bereit für den Digitalfunk. Wir werden jetzt zügig weiter arbeiten, damit im nächsten Jahr mit den Leitstellen verbundene Einsatzkräfte in ganz Hamburg digital funken können. “

Bei der Konzeption des Einsatzleitsystems wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einsatzleitstellen von Polizei und Feuerwehr als Nutzer mit in den Prozess integriert. So konnten Erfahrungen mit dem alten System berücksichtigt, die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch individuell einstellbare Arbeitsplätze ergonomisch verbessert und die Arbeitsabläufe den neuen Herausforderungen angepasst werden.

Seit dem Start des neuen Systems bei der Feuerwehr im November 2005 haben die Nutzer in den Leitstellen es intensiv beobachtet und Änderungswünsche vorgestellt. Die Lieferanten haben es in der Folgezeit den speziellen hamburgischen Anforderungen entsprechend technisch eingestellt. Es hat sich im Alltagseinsatz eingehend bewährt.

Innensenator Udo Nagel: „Ich danke allen Beteiligten für die bisher geleistete Arbeit, insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einsatzzentralen. Sie haben die Beeinträchtigungen der Umbauphase mit großer Gelassenheit gemeistert, sich umfassend in die neue Technik eingearbeitet, engagiert an der Entwicklung des Systems mitgewirkt und gewährleisten weiter die ständige Erreichbarkeit der Notrufnummern für die Bürgerinnen und Bürgern. Ich bin erfreut darüber, dass wir ihnen dafür die neuen Arbeitsplätze zur Verfügung stellen konnten.“

Download der Systembeschreibung

Quelle: Berufsfeuerwehr Hamburg

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