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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

31.12.2007
Aktuelles

Unfallbericht Göttingen


Am 27. Juli 2006 kam es im Oeconimicum der Universität Göttingen zu einem Kellerbrand, der sich zu einem Großbrand ausdehnte. Im Verlauf des Einsatzes wurden mehrere Feuerwehrangehörige verletzt, ein Feuerwehrmann verstarb noch an der Einsatzstelle.

Der Einsatzverlauf mit dem Tod des Feuerwehrmannes als Konsequenz warf viele Fragen auf, so dass sich nicht nur der zuständige Unfallversicherungsträger – die Feuerwehrunfallkasse Niedersachsen – und die Staatsanwaltschaft mit den näheren Umständen dieses Todesfalles beschäftigten, sondern im Innenministerium sogar eine Unfalluntersuchungskommission aus namhaften Vertretern des niedersächsischen Feuerwehrwesens gebildet wurde.

Das Ergebnis der Unfallkommission hat deutschlandweit Beachtung gefunden und eine intensive und kontroverse Diskussion hervorgerufen.

Offizieller Unfallbericht als PDF-Datei auf den Seiten der LFS Niedersachsen 

Infolge des Berichtes kam es insbesondere zu einer Diskussion, ob der Atemschutzgeräteträger durch neuartige und mehrlagige Schutzkleidung zu gut von seine Umgebung im Innenangriff abgeschirmt werde und er somit zu tief in den unmittelbaren Gefahrenbereich der Brandstelle eindringe. Es wurden Forderungen laut, Teile der Schutzausrüstung (Flammschutzhaube, mehrlagige Nomexhose etc.)wegzulassen, um wieder einen Kontakt zur Umgebungsatmosphäre herzustellen.

Da genau diese Lücken in der Ausrüstung in den letzten Jahren immer wieder zu schweren Verbrennungen geführt haben, wurde vom Team www.atemschutzunfaelle.eu eine Stellungnahme zu dieser Thematik veröffentlicht, die feuerwehr-hamburg.de dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt wurde.

Stellungnahme von BA Dipl.-Ing Jan Südmersen, Feuerwehr Osnabrück und BD Dipl.-Ing. Ulrich Cimolino, Feuerwehr Düsseldorf

Anmerkung der Redaktion: Die hier veröffentlichten und von den Urhebern zur Veröffentlichung freigebenen Artikel stellen nicht zwingend die Meinung der Feuerwehr Hamburg dar. Sie dienen vielmehr der Beleuchtung von Ereignissen, Fakten und Erfahrungen anderer Feuerwehren und sollen so als allgemeine Informationen zur Sensibilisierung und Vermeidung zukünftiger Unfälle beitragen.

 

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