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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

28.01.2008
Aktuelles

Fit for Fire -Erste Erfahrungen eines Couchpotatoes beim Feuerwehrsport –


Durchhalten und Zähne zusammenkneifen……. Hände weiter oben halten…..,,, ich spüre plötzlich Muskeln in meinem Körper von denen ich bis eben nicht wusste, dass ich sie überhaupt habe.

Das Aufwärmtraining habe ich noch gut überstanden; ein viertel Stündchen Dauerlauf mit Sprinteinlagen. Jetzt beim Powertraining rächt sich meine bisherige sportliche Enthaltsamkeit.

Es ist Sonntag 15.26 Uhr im Januar 2008; normalerweise ein Zeitpunkt bei der ich mit Kaffee und etwas Gebäck auf dem Sofa sitze und das Wochenende genieße bzw. in den Sommermonaten den Grill anheize und mich auf ein schönes Nackensteak freue.

Doch an diesem Sonntag ist alles anders: Ich bin mit meinen Kameraden der FF. Bramfeld zum Sport in die Anne-Frank-Schule im Hohnerkamp gefahren. Fit for Fire heißt dass Motto. Rund 15 Feuerwehrmänner der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr treiben hier seit zwei Jahren regelmäßig einmal die Woche Sport.

Langsam bin ich aus der Puste……. die Muskeln schmerzen, ……. ich kann nicht mehr und bleibe stehen. Unser Trainer Jan Jürgensen (Drillinstructor) ist erbarmungslos und sieht alles. Schmunzelnd tönt es: „Hey, ist dir der Sport bei uns zu langweilig, oder warum hörst Du auf?“ Es folgt umgehend eine Kollektivstrafe für alle: Ran an die Bänke und umgehend 60 Banksprünge.

Anschließend geht das Programm weiter; irgendwann holen wir Bodenmatten aus dem Geräteraum. Ein Glück, endlich hinlegen denke ich, aber weit gefehlt: die Qualen gehen auch im Liegen weiter. Dann ist die erste Stunde rum; in der zweiten geht’s um Teamgeist – wir machen Ballspiele.

Nach zwei Stunden Sport und rund zwei Litern Wasseraufnahme bin ich wieder in der Umkleidekabine des Bootcamp unserer Sportgruppe angekommen. An den Muskelkater von morgen möchte ich noch nicht denken, erst einmal fühle ich mich wirklich gut und bin glücklich den inneren Schweinehund überwunden zu haben.

Es hat großen Spaß gemacht. Ich habe erkannt, dass meine derzeitige körperliche Fitness feuerwehrtechnisch nur noch für Unfugmeldungen oder dass Abstreuen von Ölspuren taugt.

Nun aber duschen, anziehen, mit dem Löschfahrzeug zurück zum Feuerwehrhaus und weiter nach Hause. Meine Käsesahnetorte wartet noch auf mich. Diesen Sonntag habe ich sie mir aber auch redlich verdient. So wie garantiert zukünftig jeden Sonntag……….

Bericht : Jan Maybaum

Erfahrungsbericht eines Bereichswebmasters

Dieser Bericht löste auch in mir den Wunsch aus, diese Sportveranstaltung zu besuchen und mitzumachen.

Nach dem Motto „Auch ein Webmaster muss seine Muskeln finden und kennenlernen“

Ich absolvierte dieses Training und musste zu meiner Verwunderung feststellen, dass ich bereits nach kurzer Zeit an meiner Leistungsgrenze stand.

Zum Glück konnte ich einige Pausen einlegen, um meiner „Pressearbeit“ nachzugehen.

Dennoch erwischte ich mich dabei, immer wieder auf die Uhr zu sehen, um das Ende herbei zusehnen.

Die Vorstellung, dass Zuhause Kaffee und Kuchen (in diesem Fall Kladdakaka, schwedischer Kuchen) auf mich wartete, motivierte mich dazu durchzuhalten, um die verbrannten Kalorien später wieder aufzufüllen.

Em Ende der 2 Stunden war ich fix und fertig, genoss eine warme Dusche, leckeren Kuchen und einen schönen Sonntagabend.

Meine Vermutung, dass der Montag für mich noch einige Nachwirkungen haben könnte, zeigte sich am nächsten Morgen. Der Muskelkater schlug gnadenlos zu. Fast handlungsunfähig konnte ich den Montag über die Runden bringen. Besserung ist hoffentlich in Sicht.

Für mich war dieser Feuerwehrsport ein Zeichen, selbst deutlich mehr für seine Fitness zu tun.

Bist Du Fit for Fire?

Anmerkung: Thorsten Giesecke

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