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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

17.02.2008
Aktuelles

13 Feuerwehrmänner machten den ersten Schritt auf dem Weg zum Zugführer


Zwei Wochen drückten 14 Angehörige der FF Hamburg dafür die Schulbank der Landesfeuerwehrschule Hamburg. 13 schlossen den Lehrgang erfolgreich mit einem schriftlichen Test und einer Planspielprüfung ab.

Unter Leitung von Jörg Reimers, stellvertretendem Leiter des Fachbereichs Brandschutz, wurden in der ersten Lehrgangswoche die theoretischen Grundlagen im Bereich Führungsglehre, Taktik, Baukunde und vorbeugender Brandschutz, Gefahrstoffeinsatz und technische Hilfeleistung gelegt. Zusätzlich stand Rechtskunde zu den Themen Feuerwehrgesetz, SOG und Katastrophenschutzrecht auf dem Lehrplan. Dabei kamen zahlreiche Fachlehrer aus den Bereichen Führung- und Kommunikation, technische Hilfe und Umwelt und Atemschutz zum Einsatz.

In der zweiten Woche lag der Schwerpunkt auf Planspielen und zahlreichen praktischen Übungen. Dabei galt es verschiedenste Lagen mit unterschiedlichen Mannschaftsstärken und zwei LF 16 abzuarbeiten. Angefangen beim kritischen Wohnungsbrand bis zum brennenden Spänebunker unter einem ausgedehnten Gewerbebetrieb und einem Feuer mit vier Menschenleben in Gefahr. Bei solchen Lagen wurde die graue Theorie schnell mit Leben erfüllt und es zeigte sich, wie schnell man als ungeübte Führungskraft an seine Grenzen gerät. Galt es doch unter einem hohem Stressfaktor den Führungsvorgang immer und immer wieder zu durchlaufen. Insbesondere das umfangreiche „Kräfte-Mittel-Management“ für den gesamten Zug erwies sich als schwierig. In den anschließenden Nachbesprechungen wurden die Fehler deutlich und unmissverständlich aufgezeigt. Die Kritik war sehr direkt, aber nie unfair.

Der ganze Lehrgang war von einem sehr hohen Praxisbezug geprägt. Gerade bei Führungslehrgängen ist dies oftmals keine Selbstverständlichkeit. Immer wieder zeigte es sich, wie vorteilhaft Ausbilder mit einer umfangreicher Einsatzerfahrung sind.

Im Namen aller Lehrgangsteilnehmer möchte ich die Gelegenheit nutzen, um den beteiligten Fachlehrern für einen anspruchsvollen Lehrgang zu danken. Er war auf sehr hohem Niveau, fordernd und insgesamt konnte wohl jeder Teilnehmer eine große Menge an Wissen und Erfahrungen mitnehmen. Abschließend kann gesagt werden, dass der Grundstein für viele Führungspositionen in der Wehr und im Einsatzdienst gelegt ist. Es liegt an jedem selber hierauf aufzubauen. Regelmäßige Fortbildungsangebote von Seiten aller Fachbereiche der LFS für alle Führungskräfte der FF Hamburg erscheinen nach übereinstimmender Meinung der Lehrgangsteilnehmer hier mehr als sinnvoll.

Wie bei jedem Feuerwehrlehrgang kam auch diesmal der Spaß nicht zu kurz. Auf Wunsch des Lehrgangs alle gesammelten Insider und running gags:

„Melden befreit und belastet den Vorgesetzten!“, „Steckleiter mit vier Mann? Alter, geh nach Hause!“, „Der Herrscher aller Reusen auf seinem Feldherrenhügel!“, Vorwärts immer, rückwärst nimmer!“. „Bombensicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!“, „Vedammt ich habe meinen Namen vergessen!“,“Männer, ganz ruhig, wenn es ernst wäre, hätten die eher angerufen!“, „Wer ist Kay?“, „Altersabteilung voran!“ und der unübertroffenen Abschluss: „und, und, und, tack, tack, tack, la, la, la, la, la, la“.

Erfolgreich abgeschlossen haben den Lehrgang: Marco Cholewa (F 2967), Wolfgang Hoppe (F 2951), Sven Koopmann (F 1928), Uwe von Appen (F 1927), Dominik Vogeler (F 1929), Stefan Kahlen (F 2961), Ingo Neumann (F 3934), Lars Rheinisch (F 2918), Dirk Wegmann (F 2944), Henning von Dratel (F 2966), Jan Penner (F 2946), Matthias Proschke (F 2948), Tobias Mennenga (F 2948).

Das Team von feuerwehr-hamburg.de gratuliert allen Teilnehmern zum bestanden Lehrgang! 

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Die verletzte Person wird zur Patientenablage geführt und versorgt

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Der angehende Zugführer bei der Beurteilung der Lage

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Galerie
Feuer unter einem LKW und droht auf angrenzendes Gebäude überzugreifen, eine Person in Gefahr
Der Zug auf der Anfahrt. Der Zugführer steigt aus und befragt die anwesenden Personen.
Werner Dittmer und die Lehrgangsteilnehmer bei der Nachbesprechung des Planspiels
Feuer Menschenlebengefahr im 1.Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses, eine Person im 2. Obergeschoss in Gefahr