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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

04.10.2008
Aktuelles

Achtung, Achtung, SEPCON-Übung 2008 in Verden


Auch in diesen Jahr ging es nach langer Zeit mal wieder zu einer SEPCON-Übung außerhalb Hamburgs.

Am Freitag, den 26.09. um 18.00 Uhr, trafen sich die Kameraden der FF Fünfhausen und der FF Warwisch um zur SEPCON-Übung nach Verden aufzubrechen. Gemeinsam mit dem Bereichsführer Vierlande setze sich um ca. 18.45 Uhr der gesamte Zug (mit folgenden Fahrzeugen: ELW; GW-Kran mit SEPCON 01; GKW mit Tieflader-Anhänger; LF24-TH mit Tandem-Anhänger; LF 16/12 und ein DEKON-P) in Bewegung.
Die Fahrt ging über die A1 und die A27 bis zur Raststätte Langwedel, von dort wurden wir von einem Lotsenfahrzeug abgeholt und zu unser Unterkunft in Barme (THW Wasserübungsgelände) gebracht.
Dort angekommen mussten noch schnell die Betten aufgebaut und das Abendbrot warm gemacht werden. Danach ging es dann zum gemütlichen Teil über. Dieser war nur kurz. Am nächsten morgen nach einer unruhigen Nacht hieß es um 7.30 Uhr Abfahrt vom Übungsgelände zur THW-Bundesschule in Hoya; dort wurde ausgiebig gefrühstückt.

Nach dem Frühstück ging es dann direkt zurück zum Übungsgelände, wo dann um 09.30 Uhr die Übung startete. An der Übung waren die folgenden Einheiten, mit den jeweiligen Aufgaben, beteiligt:

FF Fünfhausen und FF Warwisch – SEPCON Anlage
FF Barme – Wasserversorung
FF Steedorf – Ölabwehrgruppe der Gemeinde
FF Verden – Ölwehr ,Ausbringung der Ölsperren
FTZ Verden – Ölwehr, Vorhaltung von Material
DLRG Verden – Bereitstellung
DRK Verden – Bereitstellung
THW – Abwehr von Wassergefahren
WSP – Wasserschutzpolizei zur Absperrung der Weser
WSA – Wasser und Schifffahrtsamt Verden

Nun ging es also los, die Einheiten kümmerten sich um ihre zugewiesenen Aufgaben. Bei der Inbetriebnahme des SEPCON gab es ein paar Schwierigkeiten, dieser lies sich nicht starten. Nachdem dann aber einige Kameraden der FF Warwisch sich auf die Fehlersuche gemacht hatten, war der Fehler dann auch schnell gefunden. Eine Sicherung hatte ihren Dienst versagt und war defekt. Nachdem die Sicherung getauscht wurde, konnte der SEPCON in Betrieb genommen werden. Bei dieser Aktion machte es sich mal wieder bemerkbar wie praktisch es ist, dass in der Freiwilligen Feuerwehr alle Berufsgruppen vertreten sind.

Um 11.15 Uhr konnte dann an den Bereichsführer Vierlande die Meldung gegeben werden „SEPCON 01 einsatzbereit“. Es zeigte sich also, dass alle Einheiten gut zusammen gearbeitet hatten, denn nur so war es möglich, dass trotz der Schwierigkeiten mit dem SEPCON die gesamte Anlage innerhalb von nicht einmal 2 Stunden einsatzbereit war.

Um 12.00 Uhr war dann Übungsende und die Einheiten begannen damit, ihre Gerätschaften wieder zurückzubauen. Zwischendurch wurden die Abbauarbeiten für eine kurze Mittagspause an der THW-Bundesschule Hoya unterbrochen. Um 15.15 Uhr waren alle Einheiten dann mit dem Abbau fertig.

Als Fazit von dieser Übung kann man sagen: die Zusammenarbeit mit externen Kräften klappt reibungslos. Solche Übungen sollten in Abständen auf jeden Fall wiederholt werden.

Falls es interessierte Kräfte Hamburger Feuerwehren gibt, die mal an einer SEPCON-Übung teilnehmen wollen und sich das für Feuerwehrleute doch eher gewöhnungsbedürftige Gerät einmal aus der Nähe anzuschauen möchten, melden sie sich einfach beim Bereichsführer Vierlande, beim Wehrführer der FF Fünfhausen oder der FF Warwisch.

Bis zum nächsten mal !

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BERF Vierlande Karsten Dabelstein im Gespräch mit Frau Desel von der Umweltbehörde Hamburg

BERF Vierlande Karsten Dabelstein im Gespräch mit Frau Desel von der Umweltbehörde Hamburg


Das Powerpack für den Skimmer wird mit dem Stapler abgeladen.

Das Powerpack für den Skimmer wird mit dem Stapler abgeladen.

Galerie
Die Schornsteine am SEPCON werden aufgerichtet.
Die Schornsteine stehen.
Die FF Fünfhausen und die Kameraden/innen der FF Barme beim Aufbau der Vorlagenbehälter.
Die Kameraden der FF Warwisch beim Versuch, den SEPCON in Betrieb zu nehmen.
Die FF Barme hilft beim aufbauen.
Die FF Barme hilft beim aufbauen.
Der große Vorlagenbehälter ist fertig.
Die Leitung zum SEPCON wird montiert.
Gerätewagen Gefahrengut der FF Verden.
GW Kran und SEPCON.
Diverse Einheiten beobachten das Geschehen.