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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

24.09.2010
Aktuelles

40 Jahre Grundausbildung im Bereich Wandsbek 1970-2010


Bis zum Jahr 1970 wurde die Grundausbildung bei allen Freiwilligen Feuerwehren anders absolviert. Viele Wehren arbeiteten nach Heimberg-Fuchs (eine Dienstvorschrift aus den 30er Jahren - Anm. d. Red.). Andere gingen auf Lehrgänge der Berufsfeuerwehr.

Diese Lehrgänge fanden am Ende der 50er Jahre an der Wache Wöhlerstr. (heute  FuRW 25, Billstedt) statt. Ab 1960 dann an der Wache Bachstr. (heute FuRW 23, Barmbek). Diese wurden von den Wehrführern, den Wehrführer-Vertretern und den Gruppenführern besucht.

Die Ausbildung dauerte eine Woche von Montag bis Samstag, 24 Stunden. Das hieß Dienst in allen drei Wachabteilungen, jeweils 8 Stunden Ausbildung in Theorie und Praxis, Küchendienst, Theaterwache mit einem Kameraden der BF oder Dienst auf dem Unfallwagen.

Ab 1967 wurden die Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule auf der Peute, genannt Mügge,  durchgeführt.

Um den Stand der Freiwilligen Feuerwehren zu kontrollieren, wurden alle Wehren zu einer Brandschutzübung gerufen. Vieles ging schief bei dieser Übung und der damalige Bereichsführer Feddern und Brandrat Schott sagten: „So geht es nicht weiter. Die Ausbildung muß einheitlich werden.“

Ab 1970 wurde in Hamburg die FwDv4 eingeführt: Die Gruppe im Löscheinsatz. Nach dieser Dienstvorschrift sollte im ganzen Bereich Wandsbek ab sofort ausgebildet werden.

Im Jahr 1970 begann die erste Grundausbildung im Bereich Wandsbek.
Der damalige Ausbildungsleiter war Karl Laudon von der F 556 (FF Rahlstedt). Sein Vertreter war Günter Franz von der F 553 ( FF Oldenfelde-Siedlung).

Die Grundausbilder sollten aus allen Wehren aus dem Bereich kommen. Jede Wehr stellte abwechselnd die Räume ihrer Wache für die theoretische Ausbildung zur Verfügung.

Die Ausbildung umfasste gesamt 40 Stunden, gegliedert in:

-20 Stunden Brandschutz
-10 Stunden Bergung (heute: Technische Hilfe)
-10 Stunden Sani

Im März 1970 war es soweit. Die erste Grundausbildung mit 20 „Azubis“ begann. Es stand nur ein Fahrzeug zur Verfügung. Bei Mehrbedarf mussten Fahrzeuge aus Heidberg (eines der Zentrallager des Katastrophenschutzes – Anm. d. Red.) geholt werden.
Die praktische Ausbildung wurde auf dem Wochenmarktplatz (heute Jumicar) in Rahlstedt abgehalten.
Die Abnahme der Prüfung fand auf dem Betriebshof Rahlau statt.
Ab 1972 wurde die Ausbildung auf 80 Stunden hoch gesetzt. 40 Stunden Brandschutz, 20 Stunden Technische Hilfe und 20 Stunden Erste Hilfe
Ab 1985 wurden dann 200 Stunden Ausbildung abgehalten. Die 200 Stunden teilten sich auf in zwei Teile in zwei Jahren und Übungsabende an den entsprechenden Wachen.
Der erste Teil umfasste ca. 80 Stunden, danach folgte eine Zwischenabnahme (Zwischenprüfung der ersten 80 Stunden). Nach einer Ausbildungszeit von etwa einem Jahr innerhalb der eigenen Wehr fand dann der zweite Teil der Grundausbildung (mindestens 50 Stunden) statt.

Die praktische Ausbildung fand immer auf verschiedenen Plätzen im Bereich Wandsbek statt (z.B. alter Wochenmarktplatz in Rahlstedt, EKZ Farmsen, verschiedene Schulen).

Die Abnahme der Truppmannprüfung fand bis 1998 auf der Mügge statt. Seit 1999 an der Landsefeuerwehrschule Bredowstr. (heute Landes-Feuerwehrakademie Hamburg).
Im Jahre 2008 kam die Feuerwehrdienstvorschrift 3. Die FwDV 4 Brandschutz und die FwDV 13.1 Technische Hilfe wurden zusammengefasst.
Seit 2009 umfasst die Ausbildung 120 Stunden, die in einem Jahr in zwei Abschnitten unterrichtet werden und nicht durch die 1 jährige Pause unterbrochen werden.

Bereichsausbilder der 40 Jahre Grundausbildung im Bereich Wandsbek

Ahrens, Uwe Andag, Jens Bauer, Gerd
FF 2914 F 21 FF 2912

Baumann, Manfred Becken, Nico Behnke, Peter
FF 2913 FF 2914 FF 2911

Bollin, Michael Briese, Karl-Heinz Bröker, Sebastian
FF 2916 FF 2913 FF 2915

Cohrs, Fritz David, Hans Dreyer, Peter
FF 2911 FF 2916 F 25

Fentzahn, Moritz Franz, Günter Galaska, Bernd
FF 2916 FF 2913 FF 2913

Gerber, Günter Gräßler, Sven Grobelny, Frank
F 21 FF 2917 FF 2913

Hädel, Günther Hansche, Wolfgang Hansen, Günter
FF 2913 FF 2912 FF 2918

Hartner, Florian Hecklau, Sven Holst, Heiko
FF 2915 FF 2917 FF 2911

Hubert Hummel, Olaf Hundhausen, Klaus
F 21 FF 2918 F 21

Junker, René Klimmeck, Katrin Klisch, Uwe
FF 2913 FF 2915 FF 2913

Knoblich, Andreas Laudon, Karl Lemm, Karl-Heinz
FF 2913 FF 2916 FF 2914

Leverenz, Stefan Lindemann, Christian Mahnke,Uwe
FF 2912 FF 2918 FF 2912

Marquardt, Volker Marquardt, Marco Marschner, Bodo
FF 2913 FF 2913 F 21

Möller, Matthias Müller, Dietmar Murawski, Heinz
FF 2917 F 21 FF 2915

Quoos, Rüdiger Rust, Dieter Schack, Armin
FF 2914 FF 2913 FF 2915

Schmekal,Torsten Schröder, Lothar Schultz, Rüdiger
FF 2915 FF 2911 FF 2917

Schultz, Holger Schütt, Gerd Steffens, Andreas
FF 2917 FF 2917 FF 2911

Tuman, Alexander Wagner, Hauke Wenz, Anika
FF 2918 FF 2915 FF 2916

Weßolleck, Werner Wiench, Manfred Wiese, U.
F 21 FF 2917 FF 2912

Wilhelm, Hans-Peter Wilhelm, Bjoern Witt, Alexander
FF 2913 FF 2913 FF 2915

Wronski, André
FF 2911

Sollte jemand nicht genannt sein, bitten wir um Entschuldigung!

Vielen Dank an Günter Franz, Peter Wilhelm, Uwe Klisch und Gerd Bauer für ihre Unterstützung.

Am 04. September 2010 wurde bei einem Grillfest auf die 40 Jahre Grundausbildung im Bereich Wandsbek angestoßen. Eingeladen waren die ehemaligen und jetzigen Bereichsausbilder/innen, die Wehrführer/in und die Wehrführervertreter sowie der Bereichsführer aus Wandsbek. 

Bereichsführer Torsten Hansche und Bereichsausbildungssprecher Hauke Wagner eröffneten das Beisammensein mit einer kleinen Rede. Hauke Wagner verteilte an jeden Wehrführer bzw. den Vertreter das neu entstandene Gruppenfoto der Bereichsausbilder aus 40 Jahren Bereichsausbildung. Torsten Hansche ehrte im Anschluss Hauke Wagner – FF Meiendorf, Rene Junker – FF Oldenfelde Siedlung und Matthias Möller – FF Tonndorf für ihren 10jährigen Einsatz als Ausbilder.

Jeder der anwesenden Bereichsausbilder, ob aktiv oder ehemalig, bekam die obige Chronik mit alten und neueren Fotos überreicht.
Es folgte ein gemeinsames Essen. Anschließend gab es einen regen Austausch der alten und jüngeren Erfahrungen und Erlebnisse aus den Jahren der gemeinsamen Bereichsausbildung.

Vielen Dank an alle Helfer, ohne die diese Feier nicht möglich gewesen wäre.

Text und Bilder: Rene Junker FF 2913

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