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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

18.10.2010
Aktuelles

Besondere Vorsicht auf dem Weg zum Feuerwehrhaus und auf der Einsatzfahrt: Der Herbst ist da!


Nebel, Sturm und Wildwechsel stellen besondere Gefrahren während des Herbstes dar!

Bei eingeschränkter Sicht durch Nebel gilt stets die Faustformel „Sichtweite ist gleich Fahrgeschwindigkeit“. Konkret bedeutet das: Liegt die Sicht bei weniger als 50 Metern, darf auch der Tacho nicht mehr als 50 km/h anzeigen. Orientieren können Sie sich dabei an den Leitpfosten am Straßenrand. Diese stehen auf Landstraßen und Autobahnen im 50-Meter-Abstand.

Gedrosseltes Tempo bei schlechter Sicht oder bei Fahrten durch Waldstücke empfiehlt sich auch noch aus einem anderen Grund: Mit abnehmendem Tageslicht sind Wildtiere morgens später und abends früher aktiv.Besonders in der Dämmerung treffen zwei Risikofaktoren zusammen: Die Sichtverhältnisse sind schwierig einzuschätzen und die Wildtiere viel unterwegs.

Taucht Wild auf der Fahrbahn auf, sollte man sofort bremsen, gegebenenfalls abblenden und hupen, aber auf keinen Fall unkontrolliert ausweichen.
 
Vorsicht ist im Herbst auch beim so genannten Bauernglatteis geboten: Wenn landwirtschaftliche Fahrzeuge nach der Ernte die Straße verschmutzen, können Lehm- und Erdklumpen leicht zu gefährlichen Situationen führen, insbesondere wenn sich die Klumpen mit Feuchtigkeit zu einem rutschigen Schmierfilm verbinden.

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