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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

31.05.2011
Aktuelles

Hamburger Wettberwerbsgruppen berichten


Erfolgreiches Wochenende für 5 Hamburger Freiwillige Feuerwehren bei Wettbewerben nach CTIF und des Hanseatenpokals Hamburg gegen Bremen

Während die Freiwillige Feuerwehr Rissen das Bundesleistungsabzeichen in Bronze erlangte, haben sich durch fristgemäße Anmeldung des Landesentscheides in Asendorf , die Wehren der FF  Spadenland, FF Wellingsbüttel und die neu gegründete der Mannschaft der FF Rissen für die Teilnahme in Cottbus zum Bundesausscheid vom 25.07.2012-29.07.2012 qualifiziert.
Ferner haben sich die Mannschaften Spadenland, Wellingsbüttel, Rissen, Kirchdorf und die Mannschaft der FF Hohendeich durch fristgemäße Anmeldung  für den Hanseatenpokal qualifiziert.
Ich freue mich auf spannende Wettbewerbe 2011-2012

Was ist ein Feuerwehrwettkampf nach CTIF?

Dies ist der Versuch, es zu erklären: Schon beim Namen fängt es an. In Österreich nennt man es Bewerb, in Deutschland Wettkampf. Zumindest noch vor einigen Jahren. Jetzt sprechen auch wir von Bewerben.
Alle vier Jahre treffen sich die besten Mannschaften Europas zur  Feuerwehr – Olympiade. Jede Gruppe (9 Personen ) hat zweierlei zu absolvieren, eine Übung und einen Staffellauf.

Die Übung wird in der Regel trocken, d.h. ohne Wasser, durchgeführt. Nach einem bestimmten Kommando wird gestartet. Es sind der Saugkorb und vier Saugschläuche zusammen an die Tragkraftspritze zu kuppeln. Die Teile sind durch Halteleine zu sichern und an dem Ventil des Saugkorbes ist die Ventilleine anzubringen. Die Saugleitung ist in ein imaginäres Gewässer zu legen.
Nach  vorne sind von der Tragkraftspritze 2 B- Schläuche auszulegen und der Verteiler ist davor zu setzen. An den Verteiler wiederum werden zwei C- Leitungen zu je zwei Schläuchen und an das Strahlrohr angeschlossen. Wenn die Arbeiten erledigt sind, wird blitzschnell das Kommando Wasser – Marsch gegeben und der Wasserausgang an der Tragkraftspritze sowie der Verteiler werden geöffnet. Danach wird die Zeit zwischen Startkommando und Beendigung der Übung genommen.

Alle Kommandos und Übungsteile sind nach bis ins kleinste Detail festgelegten Regeln auszuführen. Während der Übung dürfen nur Gruppenführer und Maschinist bestimmte Kommandos geben. Für falsches Arbeiten, fehlerhafte Kommandos, unerlaubtes sprechen usw. gibt es Fehlerpunkte. Für die Punktermittlung gibt es 500 Punkte. Davon werden die Zeit der Übung und des Staffellaufes in Sekunden abgezogen. Weiterhin werden Fehlerpunkte (siehe oben) abgezogen.
Für gutes Kommando und einen guten Gesamteindruck kann die Gruppe Gutpunkte hinzugerechnet bekommen. Sieger ist die Mannschaft, die bei der Abrechnung die meisten Punkte hat. Es wird in der Regel in drei Klassen, A – ohne Alterspunkte, B- mit Alterspunkten und C- Damen gestartet. In der Klasse B starten Gruppen mit einem Gesamtalter von mehr als 270 Jahren, die für ihre Mehrjahre Über 270 Alterspunkte gutgeschrieben bekommen.

Im Gegensatz zu einem Bewerb nach CTIF, wird der Hanseatenpokal alle 2 Jahre im Wechsel (z. Zt. noch Bremen und Hamburg) naß durchgeführt und entspricht nur grob den Bestimmungen nach CTIF. Das hat den Vorteil ein stärkeres Interesse bei der Bevölkerung zu wecken, wenn solche Veranstaltungen bei Festveranstaltungen oder Hoffesten durchgeführt werden.
Bewerbungen für die Durchführung eines solchen Wettbewerbes können jederzeit an mich gerichtet werden. Die genauen Wettbewerbsbedingungen nach CTIF oder dem Hanseatenpokal, sowie die mir bekannten Termine im In- und Ausland, können bei mir abgefordert werden

Text und Copyright der Bilder: Olaf Sendler

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Der Ablageplatz vor Beginn des Bewerbs

Der Ablageplatz vor Beginn des Bewerbs


Wassertrupp und Schlauchtrupp beim Herstellen der Wasserentnahmestelle

Wassertrupp und Schlauchtrupp beim Herstellen der Wasserentnahmestelle

Galerie
Ein Läufer beim Überqueren der Hindernisswand beim 400m-Lauf