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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

01.04.2016
Aktuelles

Neues Selbstrettungskonzept für Hamburger „Tele-Michel“ (Aprilscherz)


Im Zuge aktuellster Brandschutzverordnungen müssen für den Umbau und späteren Betrieb des Fernsehtuems neue Flucht- und Rettungswege installiert werden.

Jedes Kind in Hamburg kennt ihn, den Heinrich-Hertz-Turm bei den Messehallen – besser bekannt als „Telemichel“ oder einfach „Fernsehturm“. Doch kaum jemand weiß, wie es um das Innere des Turms bestellt ist. Mitte der 90er Jahre noch war das 279,2 Meter hohe Gebäude mit seiner Aussichtsplattform sowie dem sich drehenden Restaurant die Touristenattraktion schlechthin.

Seit Jahren nunmehr ist das Gebäude für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Jedoch haben sich vor zwei Jahren Investoren gefunden, welche den Fernsehturm neu beleben lassen möchten. Neben einer Außenplattform für Bungee-Jumping, soll es auch wieder ein drehbares Restaurant geben.

Im Zuge aktuellster Brandschutzverordnungen müssen für den Umbau und späteren Betrieb neue Flucht- und Rettungswege installiert werden. Da Aufzüge im Brandfall grundsätzlich nicht benutzt werden dürfen, entschied man sich für die Installation eines Rutschsystems, so, wie es bei Feuerwehrwachen auf der ganzen Welt seit Jahrzehnten längst bewährt ist.

Mit seinen rund 30 Rutschstangen, welche mit jeweils vier Metern Länge versetzt zueinander angebracht sind, ist dieses Rutschstangensystem weltweit einmalig und gewährleistet eine sichere Evakuierung größerer Personengruppen binnen kürzester Zeit.

Zwar wird der Fernsehturm voraussichtlich erst Mitte 2018 neu eröffnet, jedoch findet die Einweihung des Rutschstangensystems schon am 22.04.2016 statt. Hintergrund ist, dass bereits während der umfangreichen Sanierungsarbeiten im Turm, welche dieses Jahr beginnen werden, stets ein intakter Fluchtweg vorhanden sein muss.

Über die Vorstellung des Systems wird, unter anderem mit weiterem Bildmaterial, zeitnah berichtet werden.

- [d.schaefer]


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