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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

Ausbildung


Ausbildung (Keine Berufsausbildung)

Bevor man als Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann am Einsatzgeschehen teilnehmen darf, durchlaufen die Anwärter eine vielschichtige Ausbildung. Sie ist innerhalb Hamburgs in allen Bereichen der Freiwilligen Feuerwehren gleichartig. 

Nach Aufnahme und Einkleidung, – einen bestandenen Gesundheitscheck vorausgesetzt – beginnt in jedem Bereich jährlich ein Grundausbildungslehrgang, der mindestens 120 Std. theoretischen und praktischen Unterricht umfasst. Es werden die Grundbegriffe von Feuerwehrtechnik, Fahrzeug- u. Gerätekunde, technischer Hilfeleistung, Sanitätsdienst und den allgemeinen Grundlagen für die Arbeit im Feuerwehrdienst und im Katastrophenschutz vermittelt. Dies geschieht umlaufend bei FFen des Bereichs durch die Bereichsausbilder und z.B. die Gruppenführer.
Die einzelnen Wehren unterstützen sich dabei gegenseitig aufgrund der verschiedenen vorhandenen Fahrzeugtypen und der einzelnen wehrbezogenen Sonderkomponenten. Nach einer Ausbildungszeit innerhalb der eigenen Wehr bei den Dienstveranstaltungen findet dann jeweils bereichsweise die Truppmannprüfung statt, die vor einer Prüfungskommission aus Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr an der Feuerwehrakademie abgelegt wird und, nach endgültiger Aufnahme in die Einsatzabteilung, zur Ernennung zum Feuerwehrmann führt.

Fachausbildung

Der Feuerwehrmann/die Feuerwehrfrau wird dann in der eigenen Wehr kontinuierlich weiter ausgebildet, nicht nur in den schon in der Grundausbildung vermittelten Inhalten, sondern auch in den Fachkomponenten, die einzelne Wehren wahrnehmen – z.B. Wasserversorgung, Erstversorgung („first responder“), AC-Dienst, Kommunikation (Sprechfunk- u. Fernsprechausbildung) oder Bootsausbildung oder Deichverteidigung.
Die Feuerwehrangehörigen können auf weiterführenden Lehrgängen an der Feuerwehrakademie eine Ausbildung zum Truppführer, Gruppenführer, Zugführer, Wehrführer (Führungsausbildung) oder zum Kraftfahrer Kl. C/CE oder Kl. B, 
Atemschutzgeräteträger, Bootsführer, Bereichsausbilder, ABC-Helfer, Sanitäter der FF und zum Sprechfunker absolvieren.

Im Training bleiben

Um im Training zu bleiben bzw. die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren stets auf dem aktuellen Wissensstand zu halten werden sie regelmäßig Fortbildungsmaßnahmen unterzogen. Einige der erworbenen Lehrgänge bedürfen der regelmäßigen Kontrolle, so unterzieht sich jeder Atemschutzgeräteträger jährlich dem Besuch in der Mobilen Atemschutzübungsstrecke der Feuerwehr Hamburg. Auch das Training in der Brandgewöhnungsanlage an der Landesfeuerwehrschule Hamburg trägt zur Festigung des gelernten bei.

Die Ausbilder

Die Ausbildung innerhalb der gesamten FF erfolgt durch ehrenamtliche Ausbilder, die ihr Wissen in jahrelangem Einsatz- u. Ausbildungsdienst erworben haben, durch die Landesfeuerwehrschule in Methodik und Didaktik geschult worden sind.
Wie die wehrinterne Ausbildung bei den Freiwilligen Feuerwehren der Freien und Hansestadt Hamburg aussieht, kann man den Dienstplänen der einzelnen Wehren entnehmen.

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