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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

Feuerwehrhäuser


Die Baumaßnahmen an den Feuerwehrhäusern der Freiwilligen Feuerwehren ist einer der Schwerpunkte der Führungsaufgaben auf Landesebene in den kommenden Legislaturperioden. Im Jahr 2000 wurde die IMPF Hamburgische Immobilien Management Gesellschaft mbH speziell für das Gebäudemangagement der Feuerwehr Hamburg und Polizei Hamburg gegründet und ist mithin als Vermieter auch für die Feuerwehrunterkünfte der Ehrenamtlichen zuständig.

In Zusammenarbeit mit der IMPF, der Hanseatischen Feuerwehrunfallkasse-Nord und den zuständigen Dienststellen der Berufsfeuerwehr wurde von der Landesbereichsführung ein Baubedarfsprogramm – das sog. Musterraumprogramm – mit Abschluss im Januar 2015 erarbeitet, das alle grundlegenden Eckdaten für das Bauwesen der Freiwilligen Feuerwehr aufzeigt.

Dem Grunde nach ist die Freiwillige Feuerwehr bei der Grundstücksgröße auf eine Fläche von 1.400-1.500 qm angewiesen. Hier findet das Feuerwehrhaus mit einer Grundfläche von ca. 125 qm für zwei Löschfahrzeuge, einem Schulungsraum in der Größe von ca. 50 qm, den sanitären Anlagen mit ca. 14 qm sowie einer Küchenzeile (ca. 12 qm) einem Büro (ca. 10 qm) und diversen Nebenräumen seinen Platz. Dem Feuerwehrhaus vorgelagert soll sich ein Vorplatz von ca. 250 qm befinden, um Ausbildungs- und Übungsbedarfe realisieren zu können.

Das darauf errichtete Feuerwehrhaus soll aus einem weißen und einem schwarzen Bereich bestehen, wobei der weiße Bereich die Sozial-, Unterrichts-, Büro- und in Teilen die Lagerräume umfasst. Der schwarze Bereich ist der Einsatzbereich, wo die Einsatzfahrzeuge in einer Fahrzeughalle, die Technikräume und die notwendigen Umkleide- und Duschräume vorzufinden sind. Die Trennung in die beiden beschriebenen Bereiche wirkt der Kontaminationsverschleppung nach Einsätzen entgegen.

Der Vermieter IMPF konzipiert aus den Vorschlägen der Bedarfsträger im Regelfall einen ersten Vorschlag für die An-, Um- oder Neubaumaßnahme, der sich an der Hamburgischen Bauordnung und deren Sonderrichtlinien sowie den DIN-Vorschriften 14092 Feuerwehrhäuser und DIN 14050 Flächen für die Feuerwehr sowie diversen anderen Verordnungen und Technischen Regeln orientiert. Einen besonderen Status nimmt bei den Bauplanungen die Beachtung der UVV Feuerwehr (GUV-V C 53 vom Juli 2003) sowie der GUV-I 8554 „Sicherheit im Feuerwehrhaus“ (Stand Juli 2008) ein, um den Kameradinnen und Kameraden nach Fertigstellung der Baumaßnahme einen möglichst hohen Sicherheitsstandard zu gewähren. Nach ersten Abstimmungen leitet der Vermieter das Baugenehmigungsverfahren ein und begleitet dieses bis zur endgültigen Baugenehmigung.

Aufgrund der vorhandenen Platzverhältnisse und Bauvorgaben an den aktuellen Standorten der Wehren in den Stadtteilen gelingt nicht immer die vollständige Umsetzung der in dem Musterraumprogramm festgelegten Größen bei der Realisierung der Bauvorhaben. Die Landesbereichsführung hat sich dennoch zum Ziel gesetzt, den Kameradinnen und Kameraden eine für sie in der Größe zweckmäßige und sicherheitstechnisch einwandfreie Unterkunft in den jeweiligen Feuerwehrhäusern zu ermöglichen.

Technische-Zeichnung

 

Beispiel-Grundriss eines Feuerwehrhauses einer Freiwilligen Feuerwehr in Hamburg mit 2 Löschfahrzeugen und einer Sonderkomponente (hier die Sonderkomponente Kleinlöschboot).