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Rund um die Uhr einsatzbereit: Für uns Ehrensache!

Freiwillige Feuerwehr Hamburg

13.01.2026
Einsatzgeschehen

Wintereinbruch in Hamburg


Der Winter hatte Hamburg etwa eine Woche hart im Griff. Schnee, Kälte um zum Ende noch Sturm und Eisregen verlangten von unseren ehrenamtlichen Einsatzkräften viel ab. Etwa 500 Einsätze mussten von Freitag, den 02.01.2026 bis Montag, den 12.01.2026 bewältigt werden.

Aufgrund einer winterlichen Wetterlage mit starkem Schneefall, Glätte und Schneelast kam es Anfang Januar im gesamten Hamburger Stadtgebiet zu einer außergewöhnlich hohen Anzahl an Einsätzen für die Feuerwehr Hamburg. Bereits im Vorfeld hatte die Feuerwehr nach Warnungen des Deutschen Wetterdienstes umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen getroffen, darunter personelle Verstärkungen, zusätzliche Führungsdienste, weitere Drehleitern sowie für den Winterdienst umgerüstete Rüstfahrzeuge. Auch der Rettungsdienst wurde vorsorglich verstärkt.

Im Zeitraum vom 2. bis 4. Januar bewältigte die Feuerwehr Hamburg insgesamt über 550 wetterbedingte Einsätze der technischen Hilfe, vor allem wegen herabstürzender Äste, umgestürzter Bäume, blockierter Fahrzeuge sowie Verkehrsunfällen durch Glätte. Zusätzlich kam es zu mehr als 100 Einsätzen des Rettungsdienstes mit dem Stichwort „Eis“. Besonders gefordert waren die Einsatzkräfte unter anderem auf der Köhlbrandbrücke, wo Lastkraftwagen feststeckten, sowie in Neuengamme, wo ein Streufahrzeug und ein Linienbus in gefährliche Lagen gerieten. Alle betroffenen Personen konnten unverletzt gerettet werden.

Die Wehren mit einem GW-R1 wurden mit ihren Schneepflügen ausgerüstet und unterstützten an den Feuerwachen in ihren Bereichen beim Schneeräumen, um dies auch als Ausbildungsfahrt zu nutzen. Da wo die Straßenverhälnisse es nötig gemacht haben, wurden sogar Schneeketten auf die Fahrzeuge aufgezogen.

Am Öjendorfer See kam es zu einem Tier- Einsatz bei dem ein Hund von einer Insel gerettet werden musste, hier unterstützten mehrere unserer Wehren mit GW-R1, KLB Typ 2 und einem Schlauchboot.

Neben den zahlreichen technischen Hilfeleistungen kam es auch zu zwei FEU2 (Feuer, 2 Löschzüge) in Hamburg. Bei einem Dachstuhlbrand in Sülldorf-Iserbrook konnte durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden, verletzt wurde niemand.
Winterlicher Dachstuhlbrand nach vermutetem Blitzeinschlag

Außerdem kam es zu einem Vollbrand eines Einfamilienhauses in Duvenstedt wo zum Glück ebenfalls niemand verletzt wurde.
Einfamilienhaus in Duvenstedt im Vollbrand

Die Feuerwehr Hamburg betont die hohe Einsatzbereitschaft der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr und dankt der Bevölkerung für ihr Verständnis. Zugleich appelliert sie, bei winterlichen Wetterlagen besondere Vorsicht walten zu lassen und im Notfall den Notruf 112 zu wählen.

Ein Punkt, welcher oft untergeht: Sobald der Meldeempfänger unserer Einsatzkräfte zum Alarm ruft, machen sich die Kamerad:innen auf den Weg zum Feuerwehrhaus. Dies stellt bei diesem Wetter schon eine große Gefahr dar. Die Anfahrten passieren mit PKW, Rollern oder auch Fahrrädern. Viele Einsatzkräfte laufen aber auch, was durch die Glätte ebenfalls sehr gefährlich ist. Wir hoffen, dass alle diese Zeit unfallfrei überstanden haben und danken euch für euren Einsatz.

- [t.drux]

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