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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

20.02.2009
Aktuelles

Die Feuerwehr zieht Bilanz! Freiwillige Feuerwehr kann weiterhin auf die Unterstützung des Senates zählen!


Freiwillige Feuerwehren erhalten 12 neue Löschfahrzeuge in 2009! 40 neue Stellen für die BF und zusätzliche Stellen für den Kampfmittelräumdienst

Innensenator Christoph Ahlhaus, der Leiter der Feuerwehr Hamburg, Oberbranddirektor Klaus Maurer, und Landesbereichsführer Hermann Jonas haben am Donnerstag die Bilanz des Jahres 2008 vorgestellt. 8.981 Brände, 23.016 Hilfeleistungen und 196.518 Rettungsdiensteinsätze: Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg rückten im Jahr 2008 zu 228.515 Einsätzen aus, um Menschen zu helfen oder zu retten.

Gleich zu Beginn der Pressekonferenz gab Innensenator Christoph Ahlhaus bekannt, dass die Freiwillige Feuerwehr zügig 12 neue Löschfahrzeuge des Typs LF 16-KatS beschaffen könne. Die Modernisierung des Fuhrparkes der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg könne so fortgesetzt werden. Landesbereichsführer Hermann Jonas zeigte sich sehr erfreut über die Zusage des Senators.

In der Stadt sorgt ein dichtes Netz von Wachen für einen hohen Sicherheitsstandard: Darunter sind 22 Feuerwachen, 32 Rettungswachen, eine Technik- und Umweltschutzwache sowie die 87 Freiwilligen Feuerwehren. Insgesamt hat die Berufsfeuerwehr rund 2.500 Mitarbeiter (darunter mehr als 2.200 im feuerwehrtechnischen Dienst), bei den Freiwilligen Feuerwehren stehen rund 2.600 Angehörige zur Verfügung. Der personell und organisatorisch gut ausgestattete Kampfmittelräumdienst wird in diesem Jahr weiter verstärkt, unter anderem durch vier neue Stellen. Zudem unterstützt seit Juni 2008 die Bundeswehr die Luftbildauswertung.

Innensenator Christoph Ahlhaus: „Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr und allen Einsatzkräften unserer 87 Freiwilligen Feuerwehren danke ich für ihre außergewöhnliche Einsatzbereitschaft und ihre hervorragende, erfolgreiche Arbeit für die Menschen unserer Stadt. Die Feuerwehr Hamburg ist eine tragende Säule der Hamburger Sicherheitsarchitektur, die Mitarbeiter sind Spezialisten für Rettungsdienst, Brandschutz, für die Kampfmittelbeseitigung und die verschiedensten technischen Hilfeleistungen. Die Menschen in Hamburg werden sich auch in Zukunft auf ihre moderne Großstadt-Feuerwehr und den hohen Sicherheitsstandard in unserer Stadt verlassen können.“

Die Zahl der Großbrände im Jahr 2008 liegt mit 25 im Durchschnitt der Vorjahre. Die Feuerwehr Hamburg rettete zusammen mit den Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen vielen Menschen das Eigentum, die Gesundheit und auch das Leben. Leider sind im Jahr 2008 dennoch 20 Menschen bei Bränden ums Leben gekommen, die meisten von ihnen starben durch Rauchvergiftung.

Innensenator Christoph Ahlhaus appelliert daher auch in diesem Jahr an alle Bürger, unbedingt Rauchwarnmelder zu installieren: „Die meisten Brandtoten sterben an den Folgen von Rauchvergiftungen. Rauchwarnmelder retten Leben – wer sie noch nicht hat, sollte sie so schnell wie möglich installieren.“ Spätestens bis Ende 2010 müssen Rauchwarnmelder ohnehin eingebaut werden, aber solange sollte man nicht warten.

Ein wichtiges Thema mit hohem Aufwand sind die Einsätze, bei denen überschwere Patienten mit einem Gewicht von 150 Kilogramm und mehr rettungsdienstlich versorgt werden müssen. Die Einsätze haben sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt – von 52 im Jahr 2007 auf 109 im Jahr 2008. Die Zunahme der Übergewichtigen ist ein gesellschaftspolitisches Problem in Deutschland, das Folgen für alle Beteiligten im Gesundheitswesen hat. Die Feuerwehr Hamburg hat sich auf die immer häufiger auftretenden Einsätze mit einem neuen Konzept und spezieller Ausrüstung aufgestellt. So kommen unter anderem die Höhenretter zum Einsatz, die mit Schwerlasttragen, XXL-Bergetuch und dem Großraum-Rettungswagen arbeiten.

 Eine große Nachfrage herrscht weiterhin im Feuerwehr-Informations-Zentrum. Durchschnittlich drei Gruppen mit je 30 Besuchern sind täglich im FIZ zu Gast, darunter auch zahlreiche Fachleute außerhalb Hamburgs. Im Laufe des Jahres 2009 erwartet das FIZ, das 2006 gegründet wurde, übrigens den 100.000sten Besucher.

Darüber hinaus lobt der Innensenator das hohe und beispielhafte Engagement der Jugendfeuerwehren in den Freiwilligen Feuerwehren: So gibt es in Hamburg 53 Jugendfeuerwehren mit insgesamt 859 Angehörigen, davon 140 Mädchen. Neu dazu gekommen sind im vergangenen Jahr die Jugendwehren in Bergstedt, Harburg und Neudorf.

Quelle: www.hamburg.de

Ergänzt und geändert durch S.K.!

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