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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

10.11.2011
Aktuelles

Ein nicht alltäglicher Einsatz


Lokomotive stürzt am Donnerstagmorgen rund 7 Meter in die Tiefe und landet auf der Straße.

Gegen 3:25 Uhr weckte der digitale Meldeempfänger die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Billwerder gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Bergedorf mit dem Stichwort „THZUG“ Waldbahn vom Bahndamm gestürzt. Viele dachten dabei an eine kleine Bahn, aber nicht an eine 72 Tonnen schwere Diesellokomotive. Umso größer war das Erstaunen als die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle am Mittleren Landweg eintrafen. Eigentlich sollte die Fahrt mit mehreren Wagons auf der Strecke in Richtung Berlin erfolgen. Als jedoch der Lokführer sowie der Auszubildende die Gefahr erkannt hatten, konnten sie sich mit einem Sprung aus der fahrenden Lok in Sicherheit bringen. Die Diesellok prallte mit einem Prellbock zusammen und schob diesen ebenfalls mit auf die Straße. Ölbindemittel wurde für den auslaufenden Kraftstoff ausgestreut und Gullys mit Schachtabdeckungen abgedichtet.

Ein C-Strahlrohr sowie ein Schaumrohr wurden für eine mögliche Brandbekämpfung in Bereitstellung aufgebaut. Zum Abpumpen des Kraftstoffes der sich noch in den Tanks befand, ließ der Einsatzleiter ein Wechsellader mit dem Abrollbehälter Gefahrgut in dem unter anderen Behältnissen zum Aufnehmen des Dieselkraftstoffes sind alarmieren. Nach längerer Zeit wurde das Kräfteaufgebot vor Ort ausgedünnt und ein Hamburger Löschfahrzeug (HLF) zum Brandschutz sowie die Einsatzleitung blieben vor Ort. Vor Einbruch der Dunkelheit wurden die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Warwisch mit einem Gerätewagen Rüstausstattung 3 ausgestattet mit einem Powermoon-Quadro mit 4.000W sowie einen Lichtmastanhänger mit Stromerzeuger mit insgesamt 7.000W zum Ausleuchten der Bergungsarbeiten gerufen. Die Bergungsarbeiten zogen sich bereits über den Tag bis tief in die Nacht hinein. Nachdem mit vier Schwertransporten Kontergewichten für den Schwerlastkran angeliefert wurden, konnte die Lokomotive aus ihrer unglücklichen Lage befreit werden und für den endgültigen Abtransport auf einem Tieflader neu ausgerichtet werden. Nach über 14 Stunden konnte auch die FF Warwisch den Einsatz erfolgreich beenden.

Text und Foto: SH-Presseservice

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