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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

04.11.2011
Aktuelles

TV-Wissenschaftssendung Gallileo (Pro7) dreht Reportage


über den sog. "Flashover". Die FF Billstedt-Horn war dabei...

Eine nichtalltägliche Anfrage hatte die Wehrführung der FF Billstedt-Horn Anfang September von einer Produktionsfirma, die für den Fernsehsender Pro7 Reportagen für die TV-Wissenschaftssendung "Galileo" dreht: In einer Folge soll dem Phänomen "Rauchgasdurchzündung" oder auch "Flashover", für den Fernsehzuschauer auf dem Grund gegangen werden. Und da sich sicherlich keiner besser mit dem Phänomen der Rauchgasdurchzündung auskennt als die Feuerwehr, wurde für die Filmaufnahmen bei der Pressestelle der Feuerwehr Hamburg angefragt, die das Filmteam auch umfangreich für Ihre Aufnahmen unterstützten.

Somit wurde u.a. dem Filmteam Aufnahmen während einer Wärmegewöhnungsausbildung im "Flashover-Container " der Feuerwehrakademie ermöglicht. Damit sollte es aber noch nicht genug sein. Um den Zuschauern einen Flashover genauestens erklären und demonstrieren zu können, suchten die Filmexperten nach einer Möglichkeit eine Rauchgasdurchzündung "steuerbar" zu erzeugen. Nur so kann der Flashover für die Zuschauer zu Hause aus allen Perspektiven, von der Entstehung bis zur Durchzündung, mit der Kamera eingefangen und von den Moderatoren erklärt werden.

Über das Internet erfuhr das Galileo-Team dann, dass die FF Billstedt-Horn schon seit langem eine sog. "Flashover-Box" für ihre Aus- und Fortbildung verwendet. Nach Rücksprache mit der Pressestelle und dem Landesbereichsführer, die uns dann auch das "go" für die Aufnahmen gaben, unterstützten wir mittels unserer "Flashover-Box" die Sendung. Da sich kein Gelände hierzu besser anbot als das Gelände der Feuerwerakademie Hamburg, nahmen wir all unser dazugehöriges Ausbildungsmaterial auf einem Anhänger mit zur Feuerwehrschule und trafen uns dort an einem Nachmittag mit dem Filmteam, welches bereits mit einem komplett aufgebauten Filmset auf uns wartete.

Für die Aufnahmen wurde u.a. eine High-Speed-Kamera in Stellung gebracht – mit Aufnahmen von 20.000 Bilder/Min. wurden die von uns herbeigeführten Rauchgasdurchzündungen eingefangen. Das das herbeiführen und beobachten von Rauchgasdurchzündungen eine spektakuläre Sache ist, war uns ja bereits im Vorfeld bekannt. Das die Aufnahmen in Zeitlupe mittels High-Speed-Kamera dermaßen beeindruckend wirken, hat uns sehr überrascht. Sehr überrascht von der Intensität eines solchen "kleinen" Flashovers zeigte sich das Filmteam – mit einer solch starken Wärmeentwicklung und Rauch- wie auch Brandausbreitung im Moment der Durchzündung hatten sie im Vorfeld nicht gerechnet. Somit wurde den Filmleuten auch sehr schnell klar, dass wir die Bedienung der "Flashover-Box" unter umluftunabhängigem Atemschutz und die Absicherung mittels eines C-Rohrs nicht aus medienwirksamen Gründen durchführten.

Als Fazit konnte von allen beteiligten Filmmitarbeitern, Moderatoren und Feuerwehrleuten gesagt werden, dass diese Vorführung ein sehr spektakulärer und unverzichtbarer Beitrag zu dieser wohl hochinteressanten Reportage war. Ein Dank sei an dieser Stelle von uns an die Mitarbeiter des Filmteams gerichtet, die uns freundlicherweise die spektakulären Hochgeschwindigkeitsaufnahmen der Flashover für Ausbildungszwecke zur Verfügung stellten.

Die Sendung läuft voraussichtlich am Mittwoch, den 16.11.2011 um 19:10 Uhr auf dem Sender Pro7…

Text: -F-2948-

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