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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

15.02.2012
Aktuelles

Freiwillige Feuerwehren beim Alstereisvergnügen durchgehend im Einsatz


Während ca. eine Million Besucher das Wochenende nutzten um einen Ausflug auf das Alstereis zu machen, waren die ehrenamtlichen Feuerwehrleute im Dauereinsatz!

Durchgehend 18 cm blasenfreies Eis waren die Voraussetzung, damit solche Menschenmassen die Außenalster betreten konnten. Die bloße Anzahl an Personen in Verbindung mit dem rutschigen Untergrund sorgten für ein deutlich erhöhtes Gefahrenpotenzial, auf das die Feuerwehr Hamburg reagieren musste.

So wurde eine sogenannte "Technische Einsatzleitung (TEL)" am Fährdamm mit einem Führungsdienst der Berufsfeuerwehr als Einsatzleiter eingerichtet. Betrieben wurde die TEL durch Personal der Freiwilligen Fernmeldewehren.

Die Rettungswagen der umliegenden Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr wurden personell aufgestockt, während das DRK Eimsbüttel für den Sanitätsdienst im Bereich der Außenalster zuständig war. Hierfür wurden fünf Unfallhilfs- und Meldestellen eingerichtet. Für den Transport auf dem Eis waren die Freiwilligen Feuerwehren mit Hilfe von Schlauchbooten und Eisschlitten verantwortlich.

Die Logistik für diesen Großeinsatz wurde ebenfalls von der Freiwilligen Feuerwehr gestellt. So wurden die Einsatzkräfte aus den beiden Gerätewagen-Versorgung und einem Feldkochherd mit Heißgetränken, Snacks und warmen Mahlzeiten versorgt. Der hierfür benötigte Strom wurde durch eigene Generatoren erzeugt.

Wie zu erwarten war, hatten die Helfer der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des DRK alle Hände voll zu tun. Neben diversen Knochenbrüchen, anderen Sturzverletzungen und vermissten Kindern gab es auch einige internistische Notfälle.

Bei den Großeinsätzen in Harburg, Billwerder und jetzt beim Alstereisvergnügen zeigten sich die Vorteile der einheitlichen Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg. Ohne Probleme konnten verschiedene Einheiten aus dem gesamten Stadtgebiet über längeren Zeitraum mit identischem Gerät den selben Einsatzauftrag erfüllen.

Eingesetzt waren folgende Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr:

– Landesbereichsführer-Vertreter Nord und fünf Bereichsführer als Teil der Einsatzleitung

– Betrieb der TEL: FF Harburg, FF Eimsbüttel, FF Bille und FF Wandsbek-Marienthal

– Versorgung der Einsatzkräfte: FF Lemsahl-Mellingstedt, Eißendorf und Ottensen-Bahrenfeld

– Energieversorgung: FF Warwisch und Eppendorf

– Verletztentransport: FF Curslack, Bergstedt, Duvenstedt, Kirchwerder-Nord, Lohbrügge, Kirchsteinbek, Boberg, Winterhude, Bramfeld, Rahlstedt, Fuhlsbüttel, Oldenfelde-Siedlung, Eidelstedt, Fischbek, Eimsbüttel und Meiendorf

 

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Ernergieversorgung der Versorgungsstation und der TEL mit Hilfe eines in einen Lichtmastanhänger integrierten Stromerzeugers.

Quelle und Copyright: AG MuK

Ernergieversorgung der Versorgungsstation und der TEL mit Hilfe eines in einen Lichtmastanhänger integrierten Stromerzeugers. Quelle und Copyright: AG MuK


Die Versorgungsstation für die Einsatzkräfte an der Außenalster.

Quelle und Copyright: AG MuK

Die Versorgungsstation für die Einsatzkräfte an der Außenalster. Quelle und Copyright: AG MuK

Galerie
Die Versorgungsstation für die Einsatzkräfte an der Außenalster. Quelle und Copyright: AG MuK
Ohne Mampf kein Kampf: Landesbereichsführer-V Nord Gerd Rüther und Führungskräfte der FF Ottensen-Bahrenfeld stärken sich mit Heißgetränken.

Quelle und Copyright: AG MuK
Innenansicht aus der TEL.

Quelle und Copyright: AG MuK
TEL (© D.Frommer)
Blick auf die Außenalster/Ostseite (© D.Frommer)
Das Team der FF Curslack mit Bereichsführer Harburg (© D.Frommer)
Blick auf die Außenalster/Höhe Fährdamm (© D.Frommer)
Unfallhilfs- und Meldestelle des DRK.

Quelle und Copyright: AG MuK
Ein Team der FF mit Eisschlitten (© D.Frommer)