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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

09.12.2012
Aktuelles

Atemschutznotfalltraining bei der FF Bramfeld


„Was ist denn das für eine Tasche?“, sprach man jüngst am Bramfelder Feuerwehrhaus, als unsere „Alte Dame“ (erstes Löschfahrzeug) aus dem Technikzentrum der Feuerwehr Hamburg nach der Jahresinspektion zurück kam.

Es war die langersehnte Tasche, gefüllt mit Material zur Rettung von Atemschutzgeräteträgern. Also eine Tasche voll Sicherheit für uns selbst.

Aber wie geht man mit einer solchen Tasche um? Dieser Frage stellten sich unser Atemschutzwart und durch die Firma Dräger in Atemschutznotfalltraining ausgebildeter Kamerad Oliver Wendt und unser Chef-Ausbilder in Sachen „wie gehen wir neue Dinge an und Konzeptentwickler“ Jan Jürgensen. Beide Kameraden seit vielen Jahren selbst Atemschutzgeräteträger mit langjähriger Einsatzerfahrung. Sie entwickelten ein mehrstufiges Ausbildungskonzept, in dem die Ausbildungsrichtlinien der Feuerwehr Hamburg, Konzepte der Firma Dräger und anderer Feuerwehren und nicht zuletzt die eigene Erfahrung zum Tragen kamen und an 2 Samstagen den anwesenden Kameraden vermittelt wurde.

Den anwesenden Führungskräften der FF Bramfeld und der erste Teil der Atemschutzgeräteträger wurden am ersten Samstag nach einem feudalen gemeinsamen Frühstück mit dem Grundwissen des Atemschutzes, des Notfalltrainings und des Schlauchmanagements ausgestattet. Im Anschluß ging es in die Praxisausbildung in die vorher hergerichtete Remise. Unter „Nullsicht“ der Probanden wurden Suchtechniken ausprobiert und geübt, in voller Schutzausrüstung und mit angeschlossenem Übungsatemschutzgerät.

Am zweiten Samstag wurden die theoretischen Kenntnisse aufgefrischt und vertieft, bevor es dann auch hier wieder in die Praxisausbildung ging. Diesmal stand die Rettung von verunfallten Atemschutzgeräteträgern im Vordergrund.

Die teilnehmenden und ausbildenden Kameraden hielten nach beiden Samstagen allerdings fest: ein sicheres Atemschutznotfallkonzept kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten darüber informiert sind. Aus diesem Grund wird diese Ausbildung allen Kameraden unserer FF Bramfeld Zuteil werden.

An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei Olli und Jan bedanken, die sich aufopferungsvoll um diese Ausbildung bemüht haben und es für jeden wirklich verständlich vermittelt haben. Gleichzeitig hoffen wir, bei all der knappen Zeit die die beiden gerade haben, auf Fortführung der Ausbildung, damit wir dieses Konzept leben können.

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Foto: O.Wendt; Referent Jan Jürgensen in Aktion. Als Impulsgeber ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Wehr

Foto: O.Wendt; Referent Jan Jürgensen in Aktion. Als Impulsgeber ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Wehr


Foto: O.Wendt; Übungsteilnehmer probieren die theoretischen Kenntnisse in der Praxis aus.

Foto: O.Wendt; Übungsteilnehmer probieren die theoretischen Kenntnisse in der Praxis aus.

Galerie
Foto: O.Wendt; Nach jeder praktischen Übung gehörte auch die intensive Nachbesprechung
Foto: O.Wendt; Handhabung der Atemschutzgeräte bei einem Atemschutznotfall
Foto: O.Wendt; eine Situation, die hoffentlich nie eintreten wird. Ein Sicherungstrupp auf der Suche nach vermissten Kameraden
Foto: O.Wendt; Der verunfallte Kamerad wurde gefunden, das Problem erkannt und behoben.