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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

07.12.2012
Aktuelles

Engagement für den Erhalt der Provinzial als öffentlich rechtlicher Versicherer.


Landesbereichsführer André Wronski spricht sich stellvertretend für 2.500 Hamburger Feuerwehrangehörige für den Erhalt der Provinzial aus.

Seit weit über 100 Jahren sind die Feuerwehren in Deutschland mit ihren öffentlich rechtlichen Versicherungen auf  das Engste verbunden. Jährlich wird mit mehrstelligen Millionenbeträgen durch diese Versicherer in der Bundesrepublik die Arbeit der Feuerwehren und hier insbesondere das flächendeckende Netz der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland unterstützt und gefördert.

„Ohne diese Förderungen, die dem Gemeinwohl zu gute kommt, würde in vielen Fällen die Arbeit in den Feuerwehren leiden und damit für die Städte und Gemeinden als Träger der Feuerwehren eine nicht unerhebliche zusätzliche finanzielle Belastung bedeuten“, sagte Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Der DFV ist Dachverband von mehr als einer Millionen Feuerwehrmitgliedern in Deutschland.

Alleine in den drei norddeutschen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein werden jährlich ca. 400.000 € an Fördermitteln durch die Provinzial zur Verfügung gestellt. Hierbei wird mit einem großen Anteil die Arbeit der Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord, als Berufsgenossenschaft der Feuerwehren unterstützt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung in Kindergärten und Schulen in den drei norddeutschen Bundesländern.

Die Vorsitzenden der Landesfeuerwehrbände Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein, als Vertreter von mehr als 100.000 Feuerwehrmitgliedern und der Deutsche Feuerwehrverband richten ihren Appell an die Eigentümer der Provinzial Nordwest, das System der öffentlich rechtlichen Versicherungen auch weiterhin flächendeckend zu erhalten. Die Feuerwehrverbände befürchten, eine Privatisierung der Provinzial könnte mittel- und langfristig bedeuten, dass in fast einem Viertel der Bundesländer in Deutschland für die Feuerwehren und damit die Kommunen den Verlust der Unterstützung ihres öffentlich rechtlichen Versicherers bedeuten.

Gleichzeitig erklären sich die Feuerwehren solidarisch mit den Mitarbeitern der Provinzial bei den Bemühungen um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.

 

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