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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

23.04.2013
Aktuelles

Freiwillige Feuerwehren erhalten neue Schutzbekleidung


Positive Signale bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren in Hamburg

Hamburg – Die rund 2.600 ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen der 87 Freiwilligen Feuerwehren werden bis 2016 neue Einsatzbekleidung erhalten. Dies konnte Landesbereichsführer André Wronski bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren am Freitag in Wilhelmsburg ankündigen.

"Die seit fast zwanzig Jahren verwendete Schutzkleidung ist zum größten Teil für den Einsatz im Feuer nicht mehr geeignet", so André Wronski am Freitag. "Wir haben uns für den höchsten Standard entschieden, der am Markt zu bekommen ist. Aufgrund des hohen Investitionsvolumens müssen die Kosten daher auch auf mehrere Jahre verteilt werden. Mir ist wichtig, dass meine Kameradinnen und Kameraden den besten Schutz erhalten. Ein B-Modell kommt für mich nicht in Frage."

In einer ersten Marge werden 400 Anzüge bestellt. Ab 2014 werden bis 2016 jährlich weitere 700 Anzüge beschafft.

Neue Feuerwehrhäuser, neue Fahrzeuge

Die von der Hamburgischen Bürgerschaft vergangene Woche beschlossenen 4,5 Millionen Euro für den Abbau des Sanierungsstaus bei den Feuerwehrgerätehäusern der Freiwilligen Wehren wurden positiv aufgenommen. Landesbereichsführer André Wronski dankte den anwesenden Politikern für dieses Investitionspaket und nannte konkret die nun anstehenden Um- und Neubauprojekte:

"Wir werden noch in diesem Jahr mit dem durchgeplanten neuen Feuerwehrhaus in Oldenfelde-Siedlung sowie den Umbauten in Rissen und Duvenstedt beginnen. Nach Vorlage der Baugenehmigungen sind Moorwerder und Kirchwerder-Süd dran. Wir wollen zusätzlich mit vielen Einzelmaßnahmen große Wirkung erzielen und die Feuerwehrhäuser für die Zukunft fit machen."

Um auch die letzten Freiwilligen Feuerwehren mit einem modernen zweiten Löschfahrzeug auszurüsten, wird in diesem Jahr die Beschaffung von neun Fahrzeugen mit niedrigem Fahrgestellt anlaufen. Sie sind insbesondere in den Feuerwehrhäuser notwendig, deren Tordurchfahrten zu niedrig sind.

"Damit werden Ende 2014 alle Freiwilligen Feuerwehren einheitlich mit den gleichen Fahrzeugen ausgestattet sein", so André Wronski. "Die Freiwilligen Feuerwehren in Hamburg sind damit technisch sehr gut aufgestellt sowie flexibel und vielseitig einsetzbar."

Richtige Rahmenbedingungen sind entscheidend für die Motivation der Ehrenamtlichen

"Ordentliche Feuerwehrhäuser, die richtige Fahrzeugausstattung und eine beständige und sichere Schutzkleidung sind die wichtigen Faktoren, um die Motivation der ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden zu erhalten.", so André Wronski.

"Und: Wir wollen und müssen stetig neue Menschen motivieren, ihr Hobby, ihre Berufung in der Freiwilligen Feuerwehr zu finden. Dazu gehören vor allem auch jene Hamburginnen und Hamburger, die selbst oder deren Eltern nicht ursprünglich aus unserem Land kommen."

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