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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

27.01.2014
Aktuelles

Freie Fahrt für die Feuerwehr


Häufig werden kostbare Sekunden, gar Minuten vergeudet, weil Kraftfahrzeuge verkehrswidrig abgestellt wurden und somit das Durchkommen der Löschfahrzeuge und Drehleitern

oft nicht gewährleistet ist. Aus diesem Grund führte das Polizeikommissariat 23 (Eimsbüttel) eine Revierfahrt mit zwei Löschfahrzeugen durch.

Auf Bitte des Polizeikommissariates 23 in der Troplowitzstraße führten die Kameraden der FF Lokstedt mit zwei Löschfahrzeugen eine Revierfahrt im Einsatzgebiet des PK 23 durch.

Hierzu trafen sich die Polizeibeamten mit den Kameraden an einem Sonntagabend am Lokstedter Gerätehaus um die Vorgehensweise zu besprechen. Diverse Straßen in den Stadtteilen Groß Borstel, Eppendorf, Hoheluft-West, Hoheluft-Ost und Lokstedt sollten durchfahren werden. Den Kameraden fielen diverse Straßen ein, in denen sie bereits bei vergangenen Einsätzen Schwierigkeiten hatten, diese zu passieren.

Somit wurden zwei Touren durch die engen Straßen im Hamburger Nord-Westen gefahren. Bereits in der Geschwister-Scholl-Straße steckte das Löschfahrzeug das erste Mal fest. Es war nur noch mühevoll möglich zu rangieren, weil ein PKW im Halteverbot stand. Glücklicherweise hat der Fahrzeughalter dies mitbekommen und konnte sein Fahrzeug wegfahren. Einsicht über das falsche Abstellen des PKW war zwar vorhanden, aber im Einsatzfall hätte diese Situation wertvolle Minuten gekostet. Der komplette Löschzug hätte zurücksetzen müssen oder lange Schlauchleitungen verlegen müssen.
Unter anderem war eine Durchfahrt in der Husumer Straße (Hoheluft-Ost) nur sehr schwierig möglich. Mit mehreren Einweisern und minutenlanger Rangierarbeit war es dem Kraftfahrer des Löschfahrzeuges gelungen, diese Stelle zu passieren. Hier hatten zwei Fahrzeuge zu weit auf der Straße geparkt und somit war die Durchfahrtsbreite nur sehr gering. Hier musste ein Abschleppfahrzeug her.
Leider wurden auch Wendehammer und Feuerwehrzufahrten zugeparkt. Im Falle eines Wohnungsbrandes wäre dies fatal, eine Drehleiter hätte nicht in Stellung gebracht werden können. Dabei ist der taktische Wert einer Drehleiter immens hoch.
In der Gustav-Leo-Straße (Eppendorf) musste das Löschfahrzeug mehrmals rangieren, bevor es um die Kurve kam, da ein PKW im Halteverbot stand.

Die Kraftfahrer der Löschfahrzeuge konnten in diesen Stunden wichtige Erfahrungen mit dem Löschfahrzeug in engen Straßen sammeln, denn in zugeparkten Straßen geht es häufig nur sehr langsam voran, Millimeterarbeit ist gefragt.

Denken Sie also bitte immer daran, dass Sie ihr Fahrzeug korrekt abstellen! Denn oft entscheiden nur wenige Sekunden über Menschenleben, die durch das Falschparken verloren gehen.

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Engstelle in einer Straße

Engstelle in einer Straße


Galerie
Die Polizei misst nach
Zwei Fahrzeuge verringern die Durchfahrtsbreite
Millimeterarbeit