Nachwuchs gesucht Florian Portal Sponsoren

Rund um die Uhr einsatzbereit: Für uns Ehrensache!

Freiwillige Feuerwehr Hamburg

06.02.2014
Aktuelles

Feuer-Tragödie in HH-Eimsbüttel


Gegen 20:06 Uhr wurde die Feuerwehr in die Eimsbütteler Straße in Eimsbüttel gerufen.

Die ersten Einheiten waren bereits nach 4 Minuten vor Ort, dennoch kam für 2 Kinder (5 und 8 Jahre) und deren Mutter jede Hilfe zu spät.

Vermutlich durch einen defekten Elektroverteilerkasten (Anm. d. Red.: Später wurde ermittelt, dass unter dem Sicherungskasten abgestellte Gegenstände in Brand geraten waren) kam es zu einem Feuer in einem 5-geschossigen Mehrfamilienhaus mit ausgebautem Dachgeschoss. Aufgrund der Vielzahl der Anrufe erhöhte die Rettungsleitstelle schon auf der Anfahrt auf "Feuer, 2. Alarm".

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pöseldorf und der Berufsfeuerwehr Rotherbaum zeigten sich ca. 20 Personen an den Fenstern und riefen um Hilfe. Daraufhin wurde nach "Großeinsatz Rettungsdienst" nachalarmiert. In diesem Zusammenhang wurden neben einer Vielzahl von Rettungswagen und vier Notärzten auch zwei Leitende Notärzte zur rettungsdienstlichen Koordination eingesetzt.

Die Einsatzkräfte retteten 12 Personen über Drehleitern, weitere 6 Personen über tragbare Leitern und weitere Personen mit Fluchthauben über den Treppenraum. Drei Personen wurden leblos aus dem Dachgeschoss gerettet. Die Rettungskräfte begannen sofort mit der Reanimation, konnten aber trotz intensiver Bemühungen nicht verhindern, dass eine Frau und zwei Jungen noch an der Einsatzstelle verstarben.

Nach notärztlicher Versorgung vor Ort mussten insgesamt 5 Personen schwer verletzt, weitere 10 Personen leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser befördert werden. 12 betroffene Personen wurden im Großraumrettungswagen von den Einsatzkräften betreut. Das Feuer im Eingangsbereich des Hauses wurde mit 2 C-Rohren gelöscht.

Die Notfallseelsorge der Feuerwehr, sowie das Kriseninterventionsteam betreuen die Betroffenen und die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Im Einsatz waren diverse Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr, darunter u.a. Leitende Notärzte, div. Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge, der Großraumrettungswagen, Menschenrettung/Brandbekämpfung (FF Pöseldorf), der Befehlswagen (FF Altona), sowie das Kriseninterventionsteam des DRK, Versorgung (FF Ottensen-Bahrenfeld) und weitere Kräfte.

- [admin]

© AG MuK - CT

© AG MuK - CT


Bild: O.Seymer

Bild: O.Seymer

Galerie
© AG MuK - CT
© AG MuK - CT
© AG MuK - CT
© AG MuK - CT
© AG MuK - CT
© AG MuK - CT
© AG MuK - CT
© AG MuK - CT
© AG MuK - CT
© AG MuK - CT
Bild: O.Seymer