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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

07.09.2014
Aktuelles

Sportstunde des Monats (September)


Das Sport nicht ausschließlich auf Leistung basiert, sondern auch von Freude geprägt sein kann, soll nachfolgend vorgestelltes Spiel aufzeigen.


Ziel des Spiels:
Förderung von Koordination, Geschicklichkeit und Teamgeist

Schwierigkeitsgrad:
leicht

Spielfeld:
Völkerball kann wahlweise unter freiem Himmel, aber auch in der Halle gespielt werden. Letztere Option eignet sich insbesondere bei regnerisch herbstlichen Wetter und darüber hinaus lassen sich die markierten Grundflächen eines Volleyballfeldes (schwarze Markierung) optimal als Spielfläche nutzen.
Benötigt wird natürlich auch noch ein Ball. Hierzu bietet sich ein Softball mit abgerundeter Oberfläche an. Eine besondere Dynamik erhält das Spiel durch Verwendung zweier Bälle gleichzeitig.

Spieler:
Optimal lässt sich Völkerball mit je zwei kompletten Fahrzeugbesatzungen in Gruppensstärke (Staffel auch realisierbar) spielen.
Pro Mannschaft gibt es einen so genannten Geist (z.B. Fahrzeugführer), dem im Laufe eines Spiels eine besondere Aufgabe zu eigen wird.

Grundregeln:
Mannschaft A versucht, aus der eigenen Hälfte heraus einen Spieler aus Mannschaft B zu treffen.

Geschieht dies direkt, das heißt, dass der Ball vorher nicht den Boden berührt hat und der Ball darüber hinaus vom Getroffenen abgeprallt ist und folglich nicht erfolgreich gefangen wurde, muss der Spieler aus Mannschaft B in das Aus-Feld von Mannschaft B.

Das Aus definiert sich als der Bereich rund um das Spielfeld von Mannschaft A.

Um nun wieder in die eigene Spielfeldhälfte zurück zu gelangen, muss sich der Ball durch Zuwerfen aus der Spielfeldhälfte B oder durch Zurollen (aktiv / passiv) beim Spieler im Aus befinden.

Von hier aus kann er dann versuchen, mit dem Ball einen Spieler aus Mannschaft A in dessen Spielfeld zu treffen.

Angenommen, es wurden in der Spielfeldhälfte B alle Spieler getroffen, so tritt die Funktion des Geistes in Kraft.

Dieser muss nun aus dem Aus zurück in die eigene Hälfte (B) und von dort aus versuchen, den Ball in das Aus von Mannschaft B zu befördern, damit dortige Spieler einen Gegenspieler aus Mannschaft A  treffen können.

Selbiges kann auch der Geist aus der eigenen Hälfte heraus probieren, um den Spielerbestand von Mannschaft A in dessen Hälfte zu dezimieren.

Das Besondere ist, dass der Geist dreimal getroffen werden darf. Ist dies der Fall, so geht Mannschaft A als Gewinner der Partie hervor.

Sobald ein Spieler aus dem Aus durch Treffen eines Gegenspielers wieder in der eigenen Spielfeldhälfte ist, erlischt die Funktion des Geistes.

Besonderheit des Feuerwehr-Völkerballs:
Ein Trupp (2 Personen) darf aus der eigenen Spielfeldhälfte heraus versuchen, auf die Aus-Seite zu wechseln, um dort einen Mitspieler zu retten.

Der zu Rettende muss zurück in eigene Spielfeldhälfte von beiden Rettern getragen werden.

Wird einer der Retter durch einen Ball getroffen, so muss dieser sowie der zu Rettende im Aus verbleiben, während der nicht getroffene Retter zurück in die eigene Spielhälfte kehrt.

Hinweis:
Und bevor es los geht, empfiehlt es sich, noch drei lockere Runden gemeinschaftlich in der Halle zu laufen, um den gesamten Körper ausreichend zu erwärmen, sodass das Verletzungsrisiko wie beispielsweise Zerrungen und dergleichen um ein Minimum gesenkt wird.

Vorschau: 
In der nächsten Sportstunde des Monats dreht sich alles um den vielfach beschwörten Cooper-Test.

Viel Spaß bei der nächsten Sportübungsstunde im Kreise der Wehr wünscht euch

Jan Todt
(Sportübungsleiter FF Hamburg)

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