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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

20.05.2015
Aktuelles

Wenn der Wald anfängt zu brennen …


Am Montagabend kam es im Bereich Wandsbek zu einer Einsatzübung im Höltigbaum. Mit roten Lichtern, einer Nebelmaschine und Soundeffekten wurde ein Waldbrand simuliert, bei dem es auch verletzte Personen gab.

Die Freiwillige Feuerwehr Stapelfeld (Kreis Stormarn) sowie die FF Oldenfelde wurden zuerst zum Einsatzstichwort Feuer klein im Höltigbaum alarmiert. Die FF Oldenfelde traf als erstes ein und erhöhte aufgrund der starken Rauchentwicklung und dem Feuerschein auf Feuer.

Kurz nachdem auf die Feuermeldung erhöht wurde, wurde in einem parkenden Auto ein Zettel aufgefunden, der auf das Aufhalten einer Person im Gebiet hinwies. Da nicht bekannt war um wie viele Personen es sich genau handelte und wo genau sie sich nun befinden, wurde ein weiteres Mal vom Einheitsführer der FF Oldenfelde das Einsatzstichwort auf "Feuer mit Menschenleben in Gefahr" erhöht und es wurde sofort die Menschenrettung eingeleitet. Daraufhin wurden der Bereichsführer Wandsbek, die FF Rahlstedt sowie die FF Meiendorf mit hinzu alarmiert.

Nach kurzer Zeit konnte dann ein Waldarbeiter aufgefunden werden, der unter einem Baum eingeklemmt war. Er wurde aus der Lage befreit und an den Arbeiter – Samariter – Bund (ASB) des Ortverbandes Nordost übergeben und notärztlich versorgt. Auch wurden zwei weitere Personen aufgefunden, die ebenfalls an den ASB übergeben wurden. 

Währenddessen wurde die Einsatzstelle zur Brandbekämpfung in drei Brandabschnitte eingeteilt. Mit einem Zangenangriff wurde das Feuer eingedämmt und konnte schnell bekämpft werden. Da keine ausreichende Wasserversorgung im Höltigbaum vorhanden war, wurde ein Pendelbetrieb mit Löschfahrzeugen zwischen der Einsatzstelle und dem in 3,5 Km entfernten Hydranten eingerichtet. 

Nachdem die Lage abgearbeitet war, wurde die Einsatzstelle aufgeräumt und die Einsatzleiter trafen sich zu einer kurzen Nachbesprechung, bevor alle zusammen eine kleine Stärkung zu sich nahmen und der Übungsdienst beendet war. 

Ein Dank für die Unterstützung an diesem Abend gilt:

der Freiwilligen Feuerwehr Eißendorf, die mit der Feldküche an der Einsatzstelle waren und für eine Stärkung der Kameraden gesorgt haben.

der Freiwilligen Feuerwehr Wandsbek Marienthal, die mit ihrem GW- Fernmelde eine reibungslose Kommunikation ermöglichte.

der FF Billstedt- Horn, die mit dem GW-Rüst 1 an der Einsatzstelle waren.

Auch an den Wehrführer-Vertreter Torsten Schmekal (FF Meiendorf), der 7 Monate Vorbereitungszeit auf sich nahm um eine realistische Einsatzübung darstellen zu können. Unterstützt  wurde er von Kamerad Philip Martens (ebenfalls FF Meiendorf), der einen sehr realistischen Waldbrand organisiert und simuliert hat.

 

Bilder: Linus Schwarz, Torsten Schmekal

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