02.03.2026
Einsatzgeschehen
Schnelles Eingreifen verhindert Brandausbreitung in Doppelhaushälfte
Anrufende meldeten der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg am frühen Abend des 27.02.26 ein Feuer im Dachbereich bzw. Rauch aus Fenstern einer Doppelhaushälfte in zurückgesetzter Bebauung in Hamburg-Osdorf. Zu Beginn war unklar, ob sich noch Personen im Haus befinden würden.
Was war passiert?
Nachbarn sahen Rauch aus dem Fenster und Traufenbereich des Daches einer Doppelhaushälfte dringen. Da noch zwei Personen im Gebäude vermutet wurden und in der Nachbarhaushälfte ein Kindergeburtstag stattfand, wurde die Alarmstufe bereits in der Anfangsphase auf „Feuer, 2 Löschzüge mit Menschenleben in Gefahr“ (FEU2Y) gesetzt.
Aus ungeklärter Ursache brannten im Gebäude Einrichtungsgegenstände in einem Zimmer. Zusätzlich wurde gleichzeitig das Nachbargebäude evakuiert. Das Absuchen des Gebäudes ergab keine Personen im Haus, sodass unmittelbar die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr durch den Hauseingang eingeleitet werden konnte. Für Nachlöscharbeiten von nach draußen beförderten kleineren Schuttmengen kam ein Kleinlöschgerät zum Einsatz.
Durch die Nähe des BF- und FF-Standortes konnten sehr schnell Kräfte vor Ort und in den Einsatz gebracht werden, so dass eine Brandausdehnung frühzeitig verhindert und auch niemand verletzt wurde.
Wer war alarmiert/vor Ort?
– FF Osdorf
– FF Groß Flottbek
– FF Eppendorf
– FF Warwisch
– Bereichsführer Altona
Was waren die Aufgaben?
Die unmittelbar nach der Hamburger Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Osdorf (F14) eintreffende FF Osdorf stellte einen Sicherheitstrupp für den unter Atemschutz in das Haus vordringenden Angriffstrupp und baute eine erste Wasserversorgung auf. Da dieser Hydrant offensichtlich zu Beginn der Löscharbeiten nicht ordnungsgemäß Wasser lieferte, wurde mittels der B-Schlauchhaspel zügig eine weitere B-Leitung zu einem etwa 100m entfernten Hydranten gelegt. Ggf. hätte damit auch ein Wenderohr der Drehleiter gespeist werden können.
Die als 2. Löschzug mit der Hamburger Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Altona (F12) alarmierte FF Groß Flottbek stellte weitere Atemschutzgeräteträger bereit und unterstützte die Aufräumarbeiten. Mit einem Wassersauger wurde Löschwassser im Gebäude aufgenommen, um den Schaden zu minimieren.
Die FFen Eppendorf und Warwisch, die aufgrund ihrer Spezialausstattung bei bestimmten Dachbränden mitalarmiert worden waren, konnten die Einsatzfahrt abbrechen.
Der Bereichsführer Altona, die Funktion wurde zufällig an diesem Tage in Vertretung vom Wehrführer der FF Osdorf ausgeübt, koordinierte zusammen mit den BF-Führungskräften den Einsatz der beiden Freiwilligen Feuerwehren.
- [m.tropp]
















