18.08.2026
Einsatzgeschehen
Lost Place brennt in den Harburger Bergen
Am späten Samstagabend wurden die FF Hausbruch und die FF Neugraben gemeinsam mit einem Löschzug der Berufsfeuerwehr Hamburg zu einem Feuer in ein ehemaliges Hotels am Wulmsberg in den Harburger Bergen alarmiert. Aufgrund des starken Funkenflugs und der drohenden Ausbreitung auf den angrenzenden Wald wurde das Alarmstichwort umgehend auf FEU4 (Feuer – 4 Löschzüge) erhöht.
Was war passiert?
Am späten Abend des 15.08.2026 wurden die FF Hausbruch und die FF Neugraben gemeinsam mit einem Löschzug der Berufsfeuerwehr Hamburg zum Wulmsberg in den Harburger Bergen alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde ein Vollbrand im Dachgeschoss eines ehemaligen Hotels festgestellt. Aufgrund des starken Funkenflugs und der damit verbundenen Gefahr, dass das Feuer auf den angrenzenden Wald übergreifen könnte, wurde das Alarmstichwort umgehend auf FEU3 (Feuer – 3 Löschzüge) und kurz danach auf FEU4 (Feuer, 4 Löschzüge) erhöht.
Die weitere Erkundung ergab, dass ein großer Teil des Gebäudes auf einer Fläche von etwa 20 × 40 Metern bereits in Vollbrand stand. Die Brandbekämpfung wurde daraufhin mit mehreren Strahlrohren vom Boden aus sowie über zwei Drehleitern eingeleitet.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich keine Personen im Gebäude oder im näheren Umfeld. Verletzt wurde niemand.
Die schwierige Zugänglichkeit des Brandobjektes stellte die Einsatzkräfte vor zusätzliche Herausforderungen. Das mitten im Wald und auf einem Berg gelegene Gebäude war nur schwer zu erreichen. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit bereitete insbesondere der starke Funkenflug große Sorgen. Im Einsatzverlauf kam es vereinzelt zu Vegetationsbränden im Umfeld, die von den Einsatzkräften umgehend bekämpft werden mussten.
Für eine kontinuierliche und flächendeckende Kontrolle des Einsatzgebietes kamen zudem mehrere Drohnen der Polizei, der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks sowie der Johanniter Unfallhilfe zum Einsatz. So konnte das weitläufige Umfeld des Brandobjektes fortlaufend überwacht und mögliche Brandstellen frühzeitig erkannt werden.
Wer war alarmiert/vor Ort?
-Bereichsführer Unterelbe
-Bereichsführer Süderelbe
-Bereichsführer Harburg
-FF Hausbruch
-FF Neugraben
-FF Francop + SW2000
-FF Warwisch
-FF Harburg + GW-FM und FüLa
-FF Fischbek
-FF Lohrbügge mit CBRN-Erkkw
-FF Eimsbüttel mit ELW2
-FF Blankenese mit CBRN-Erkkw
-FF Eissendorf + GW-VSG
-FF Fünfhausen + SW2000
-FF Marmstorf + GW-R1
-FF Wandsbek-Marienthal mit GW-FM
-FF Wilhelmsburg
-FF Rothenburgsort-Veddel
-FF Moorwerder
-FF Neuland
-FF Sinstorf mit CBRN-Erkkw
Was waren die Aufgaben?
Für die Brandbekämpfung stellte die Freiwillige Feuerwehr jede Menge Atemschutzgeräteträger und auch weiteres Personal und Gerät für Sonderaufgaben. Mittels mehreren Tragkraftspritzen z. B. der Wasserversorgungswehren und ihrer SW-2000 konnte eine sichere Wasserversorgung auf den Wulmsberg sichergestellt werden. Für die Führungskräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr sowie den anderen Organisationen wurde mittels eines GW-FM, eines FüLa und dem ELW2 ein Bereich für die Einsatzleitung aufgebaut. Außerdem stellten die Fernmelde Wehren auch mit ihren Drohnen wichtiges Equipment, um eine gute Lageübersicht zu bekommen. Zwei CBRN Wehren waren mit ihren CBRN-Erkkw eingesetzt und unterstützten so den Umweltdienst der BF. Eine Versorgungswehr sorgte mit ihrem GW-VSG mit Getränken und Snacks für neue Energie der Einsatzkräfte. Mehrere Bereichsführer unterstützen vor Ort bei der Einsatzleitung und übernahmen Abschnittsaufgaben.
- [t.drux]














































