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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

30.09.2026
Aktuelles

Übung der Feuerwehr Hamburg bei „Red Storm Charlie“


Im Rahmen der Übung „Red Storm Charlie“ trainierte die Feuerwehr Hamburg gemeinsam mit weiteren beteiligten Organisationen die Bewältigung mehrerer Schadensereignisse.

Ziel der Übung war es, die Einsatzabläufe zu optimieren und die organisationsübergreifende Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz zu vertiefen. Für die Feuerwehr standen dabei insbesondere die Menschenrettung, die Brandbekämpfung, die technische Hilfeleistung sowie die medizinische Versorgung im Mittelpunkt.

Die Einsatzkräfte mussten die Lage zunächst erkunden, Gefahren erkennen und anschließend die notwendigen Maßnahmen koordinieren. Eine entscheidende Rolle spielte dabei die klare Kommunikation zwischen den einzelnen Einsatzabschnitten und Organisationen. Die Freiwillige Feuerwehr Hamburg war gleich an zwei Übungsszenarien beteiligt:

Am Freitag, dem 25.09.2026, wurde bei der Firma Blohm & Voss ein Gefahrstoffaustritt mit einem Massenanfall von Verletzten geübt, an dem auch ein CBRN-Zug der FF Hamburg mitwirkte. Dieser bestand seitens der Freiwilligen Feuerwehr aus den Wehren Wellingsbüttel und Bramfeld, geführt vom Bereichsführer Alstertal sowie der FF Krauel zur Versorgung der Einsatzkräfte.

Eine weitere Übung fand am darauffolgenden Samstag statt: In einem Lagergebäude war es laut Szenario zu einer Explosion gekommen. In der Folge galt es, gemeinsam mit dem THW einen Massenanfall von Verletzten zu bewältigen und eine zeitgleiche Brandbekämpfung durchzuführen. Eine besondere Herausforderung stellte dabei das betroffene Gebäude dar, das als einsturzgefährdet galt und gesichert sowie abgestützt werden musste. Neben den Kräften des Technischen Hilfswerks und der Berufsfeuerwehr waren die Freiwilligen Feuerwehren Marmstorf und Moorwerder, geführt vom Bereichsführer Harburg im Einsatz.

„Red Storm Charlie“ bot den Beteiligten die Möglichkeit, Abläufe unter möglichst realistischen Bedingungen zu erproben. Hierfür wirkten neben einer Vielzahl von Verletztendarstellern auch der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg zur Simulation einer Explosion mit. Die zu beübenden Situationen sollten die Kräfte durch mehrere gleichzeitige Einsatzstellen oder eine große Anzahl betroffener Personen gezielt fordern.

Für die Feuerwehr Hamburg sind solche Übungen ein wichtiger Bestandteil der Einsatzvorbereitung. Sie helfen dabei, die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen zu festigen, mögliche Schwachstellen in den Abläufen zu erkennen und die Einsatzbereitschaft für komplexe Schadenslagen weiter zu verbessern.

- [o.henkel]



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