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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

25.01.2026
Einsatzgeschehen

Großeinsatz in einer Wohneinrichtung in Steilshoop


Am Donnerstagabend kam es zu einem Feuer in einer Wohneinrichtung in Steilshoop. Mehrere unserer Wehren waren bei diesem Einsatz gefordert. Leider verstarb eine Person noch an der Einsatzstelle. Das Feuer in einem Zimmer der Seniorenwohnanlage konnte schnell gelöscht werden.

Was ist passiert?

Am Donnerstagabend wurde über den Notruf 112 der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg ein Feuer in einer Wohneinrichtung gemeldet. Die Anrufer berichteten von einem Brand in einem Apartment im Untergeschoss einer Seniorenwohnanlage. Außerdem beschrieben die Anrufer, dass sich noch Personen im Gebäude befänden, weshalb die Leitstelle das Einsatzstichwort auf FEU2Y (Feuer, 2 Löschzüge mit Menschenleben in Gefahr) anpasste und daraufhin einen zweiten Löschzug sowie Rettungsdienstkräfte mit alarmierte.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren bereits Flammen und dichter Rauch aus einer Wohnung im Untergeschoss sichtbar. Sofort wurden Maßnahmen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Das Alarmstichwort wurde weiter erhöht auf FEU3MANV5 (Feuer, 3 Löschzüge mit Massenanfall von mind. 5 Verletzten). Vor Ort wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet um nicht nur die Brandbekämpfung zu koordinieren, sondern auch eine Evakuierung der mit Rauch betroffenen Bereiche.

Schnell konnte eine Person aus der Brandwohnung gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden. Diese musste durch den Rettungsdienst Hamburg reanimiert werden, erlag aber leider im weiteren Einsatzverlauf an der Einsatzstelle ihren Verletzungen.

Parallel dazu wurde der Brand durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem C-Strahlrohr bekämpft. Unter schwerem Atemschutz suchten weitere Trupps das Gebäude nach weiteren Personen ab. Eine weitere Person wurde schwer sowie fünf Personen leicht verletzt. 26 Personen blieben unverletzt und konnten in einem HVV Bus betreut werden.

Es wurden Nachlöscharbeiten sowie umfangreiche Belüftungs- und Entrauchungsmaßnahmen durchgeführt, welche aufgrund der Gebäudegröße etwas Zeit in Anspruch nahmen. Sechs Wohnungen wurden durch den Brandrauch unbewohnbar.

Wer war vor Ort?

FF Bramfeld
FF Barmbek
FF Fuhlsbüttel
FF Wandsbek-Marienthal mit GW-FM
FF Eimsbüttel mit ELW2
FF Ottensen-Bahrenfeld mit GW-VSG
FF Lemsahl-Mellingstedt mit GW-Versorgungslogistik
Bereichsführer Walddörfer
Bereichsführer Alstertal

Was waren die Aufgaben?

Die FF Bramfeld war im Erstangriff gemeinsam mit der FF Barmbek zur Brandbekämpfung und Menschenrettung eingesetzt und setzte hier mehrere Atemschutztrupps ein. Die FF Fuhlsbüttel unterstützte bei der Evakuierung der Bewohner und stellte hierfür auch Atemschutzgeräteträger zur Verfügung. Die FF Wandsbek-Marienthal wurde mit ihrem GW-FM für die Einsatzleitung gemeinsam mit dem ELW2 der FF Eimsbüttel alarmiert, welche durch den Bereichsführer Walddörfer geführt wurden. Der Bereichsführer Alstertal koordinierte die Wehren am Objekt. Die FF Ottensen-Bahrenfeld sorgte mit dem GW-VSG für Getränke uns Snacks. Die FF Lemsahl-Mellingstedt konnte ihre Einsatzfahrt abbrechen und war vor Ort nicht erforderlich.

- [t.drux]




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